Ankara (Provinz)

Ankara ist eine Provinz der Türkei. Ihre Hauptstadt ist die Stadt Ankara.

Die Provinz hat 5.270.575 Einwohner (2015) auf einer Fläche von 25.708 Quadratkilometern. Von diesen knapp 5 Millionen Menschen leben nur noch 3 % in Siedlungen unter 20.000 Einwohnern. Die Einwohnerdichte beträgt 205 Einwohner/km².

Sie grenzt an die Provinzen Konya, Aksaray, Kırıkkale und Kırşehir, Bolu, Eskişehir und Düzce.

Im Landkreis Çankaya befindet sich der frühere Amtssitz des türkischen Präsidenten, der Çankaya-Palast, der heute vom Ministerpräsidenten genutzt wird.

Geografie

Topografie der Provinz Ankara.

Die Provinz Ankara liegt im zentralanatolischen Hochland und ist im Norden von bewaldeten Bergen und im Süden von den trockenen Ebenen von Konya umgeben. Das Gebiet wird von den Flusssystemen des Kızılırmak und Sakarya durchflossen und hat mehrere Seen. Die Hälfte der Fläche wird für die Landwirtschaft genutzt, während die Wälder 28 % und Graslandschaften 10 % ausmachen. Im Süden der Provinz liegt der Tuz Gölü, einer der salzigsten Seen der Welt. Der höchste Punkt der Provinz ist mit 2.051 Metern der Berg Işık. Das Klima ist im Sommer heiß und trocken und regnerisch im Frühling und Herbst. Der Winter ist schneereich und kalt.

Untergliederung

Die Provinz ist in 25 İlçe (Unterdistrikte) unter der Leitung eines Kaymakam untergliedert. Auf dem Gebiet eines jeden İlçe besteht jeweils eine namensgleiche Kommune (Belediye), die zur Großstadtkommune Ankara (Ankara Büyükşehir Belediyesi) als kommunaler Zentralinstanz gehört:

Seit Jahren versucht sich der Bezirk Polatlı als eigenständige Provinz abzutrennen, da die hierfür notwendige Einwohneranzahl erreicht ist. Aufgrund der Nähe zur Stadt Ankara wird dies dem Bezirk jedoch verweigert.

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