Suedostanatolien





Südostanatolien (türkisch: Güneydoğu Anadolu Bölgesi) ist mit einer Fläche von 75.000 km² das zweitkleinste der sieben geographischen Gebiete der Türkei. Es stellt etwa 9,7 % des Staatsgebiets dar und umfasst Teile Nordmesopotamiens. Die Region wurde offiziell 1941 auf dem Geographie-Kongress in Ankara definiert und ist geographisch in zwei Teilregionen untergliedert: Orta Fırat (Euphrat-Mitte) und Dicle (Tigris).

Die geographisch-administrative Einteilung

  • Anatolien
    • Südostanatolien
      • Orta Fırat Bölümü – Mittlerer Bereich Euphrat
      • Dicle Bölümü – Bereich Tigris

Provinzen in Südostanatolien

Sehenswürdigkeiten in Südostanatolien

  • Göbekli Tepe (Şanlıurfa): Ältester Tempel der Welt – 12.000 Jahre alt, mystisch, monumental und UNESCO-Welterbe.
  • Hasankeyf (Batman): Versunkene Stadt am Tigris – mit Felsenwohnungen, Brücken und bewegender Geschichte.
  • Zitadelle von Diyarbakır: Eine der längsten Stadtmauern der Welt – aus schwarzem Basalt, gewaltig und stolz.
  • Zeugma-Mosaikmuseum (Gaziantep): Meisterwerke römischer Mosaikkunst – ein Fenster in die Antike.
  • Altstadt von Mardin: Honigfarbene Fassaden, steinerne Gassen und religiöse Vielfalt – orientalisches Flair pur.
  • Balıklıgöl (Şanlıurfa): Heiliger Fischteich – ein Ort zwischen Legende und Glaube, mitten im Herzen der Stadt.
  • Mount Nemrut (Adıyaman): Kolossale Götterköpfe auf dem Gipfel – Sonnenaufgang über dem Kult der Könige.
  • Mor Gabriel Kloster (Mardin): Ältestes syrisch-orthodoxes Kloster der Welt – Spiritualität trifft Geschichte.
  • Coppersmith-Basar (Gaziantep): Klänge von Hämmern, Glanz von Kupfer – Handwerkstradition hautnah.
  • Ulu Camii (Diyarbakır): Eine der ältesten Moscheen Anatoliens – schlicht, mächtig und geschichtsträchtig.
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