Sarıcakaya – Mikroklima-Oase im grünen Sakarya-Tal

Song zu Sarıcakaya – „Tal der warmen Winde“

Stell dir vor, du fährst vom Hochland hinunter in ein grün leuchtendes Tal, in dem die Luft milder ist als überall sonst – genau dieses Gefühl fängt unser Sarıcakaya-Song ein.

Version 1 – 5:51 Minuten – „Sarıcakaya – Tal der warmen Winde“

Version 2 – 5:33 Minuten – alternative Schlager-Version für Sarıcakaya

[Strophe]
Die Straße fällt ins Tal, der Nebel zieht davon,
die Felsen werden weich im ersten Morgenbronze-Ton.
Zwischen Feldern siehst du Häuser, bunt und nah,
und irgendwo im Licht liegt Sarıcakaya.

[Refrain]
Sarıcakaya, Tal der warmen Winde,
wo jede Kurve neuen Frieden bringt.
Sarıcakaya, Lachen wie aus Kindermünden,
ein kleines Stück, das tief im Herzen klingt.
Wer einmal hier war, kommt im Kopf zurück,
Sarıcakaya, mein Mikroklima-Glück.

Charakter von Sarıcakaya: Grüne Mikroklima-Oase im Sakarya-Tal – mild im Winter, warm im Sommer, entspannt im Alltag.

Natur & Mikroklima Ruhe & Erholung Obst & Gemüse Roadtrip-Talroute

Ideal, wenn du der kühlen Hochebene entfliehen und ein paar Tage in einer warmen, freundlichen Talwelt verbringen möchtest.

Wenn du von Eskişehir aus nach Norden fährst, merkst du irgendwann, wie sich die Luft verändert. Die Hochebene bleibt zurück, die Straße windet sich durch eine felsige Landschaft – und plötzlich öffnet sich das grün leuchtende Band des Sakarya-Tals. Genau hier liegt Sarıcakaya: ein kleiner Landkreis, der sich wie ein natürlicher Wintergarten mitten in Zentralanatolien anfühlt.

Die Häuser schmiegen sich an Fluss, Felder und Hänge, die Täler sind voller Obstgärten, Gemüsefelder und kleiner Gewächshäuser. Sarıcakaya ist bekannt für sein mildes Mikroklima – hier wachsen Pflanzen, die du sonst eher an der Ägäis oder am Mittelmeer erwarten würdest. Deshalb nennen viele Einheimische die Gegend liebevoll „İç Anadolu’nun Antalya’sı“: die Antalya der Zentralregion.

Im Zentrum geht es ruhig zu: ein paar Läden, Teehäuser, kleine Restaurants, Kinder auf Fahrrädern, ältere Männer im Teegarten, die den Tag kommentieren. Wer hier unterwegs ist, spürt schnell, dass die Zeit ein anderes Tempo hat. Du steigst aus, hörst die Geräusche des Tals – ein Traktor in der Ferne, Vogelstimmen, leises Stimmengewirr – und atmest unwillkürlich tiefer durch.

Zum Landkreis gehören mehrere Mahalle, die sich im Talboden oder an den Hängen verteilen: Camikebir und Yeni im Zentrum, das ehemals städtische Laçin, das fruchtbare Sarıkaya, Berglagen wie Dağküplü und Beyyayla oder weitläufige Felder rund um Beyköy und Mayıslar. Jede Siedlung hat ihren eigenen Charakter, gemeinsam bilden sie ein Mosaik aus Landwirtschaft, Dorfleben und stillen Ecken, die du dir oft mit kaum jemandem teilen musst.

Bekannt wurde Sarıcakaya in den letzten Jahren auch durch die Wetterberichte: Im August 2023 wurde hier eine der höchsten Temperaturen der Türkei gemessen. Der Landkreis steht damit symbolisch für die Klimakontraste des Landes – und gleichzeitig für eine Oase, in der die Winter deutlich milder sind als auf der kühlen Hochebene von Eskişehir.

Ob du einfach die Talstraße entlangfahren, in einem Teegarten am Wasser sitzen, mit den Menschen über ihre Ernte sprechen oder frisches Gemüse für den Abend kaufen willst: Sarıcakaya ist kein lautes Touristenziel, sondern ein Ort für stille Entdeckungen. Ein Landkreis für alle, die kleine Gespräche schätzen, gern regionale Produkte probieren und es genießen, wenn ein Tag sich nicht nach Uhr, sondern nach Licht und Temperatur richtet.

Die Kultur in Sarıcakaya ist stark vom Dorfleben und von der Landwirtschaft geprägt. Vieles dreht sich um die Frage, wie gut das Jahr war: Wann kam der Regen, wie heiß war der Sommer, welche Sorten sind besonders gut gelungen? Gespräche entstehen spontan – beim Einkauf, im Teegarten, vor dem Haus beim Gemüseputzen.

Feiern sind eher familiär, aber herzlich. Hochzeiten, Beschneidungsfeste und religiöse Feiertage bringen Verwandte aus den Städten zurück ins Tal. Dann werden Töpfe groß wie Badewannen befüllt, Lautsprecher auf den Platz gestellt, Kinder rennen zwischen Stühlen hindurch, und irgendwo ruft immer jemand „Gel, gel, misafirsin!“ – komm, du bist hier Gast.

Respekt vor Älteren, Hilfsbereitschaft unter Nachbarn und ein offenes Ohr für Besucher gehören zum Alltag. Als Gast reicht oft ein freundliches „Merhaba“, und schon sitzt du wenige Minuten später mit einem Glas Tee am Tisch und hörst Geschichten über Ernten, Winter und die besonderen Jahre, in denen die Hitze oder die Wärme in Sarıcakaya Rekorde gebrochen hat.

Sarıcakaya ist der richtige Ort, wenn du keinen Freizeitpark, sondern ein echtes Tal erleben möchtest. Die Aktivitäten sind ruhig, aber intensiv, wenn du dich auf die Umgebung einlässt.

  • Dorf-Hopping: Mit Auto oder Fahrrad von Mahalle zu Mahalle, an kleinen Läden stoppen, Tee trinken, mit den Menschen ins Gespräch kommen.
  • Spaziergänge im Tal: Auf Nebenwegen zwischen Feldern und Gärten unterwegs sein, saisonale Arbeiten beobachten und Fotos machen.
  • Blicke von den Hängen: Kurze Aufstiege auf Feldwege oder Forststraßen, von denen aus du das Tal wie ein grünes Band unter dir siehst.
  • Produktverkostung: Frisches Gemüse, Obst und hausgemachte Produkte direkt bei Erzeugern oder auf kleinen Märkten kaufen.
  • Fototouren bei Morgen- und Abendlicht: Die Felsen und Felder leuchten dann besonders warm – perfekt für stimmungsvolle Bilder.
  • Anreise: Von Eskişehir aus erreichst du Sarıcakaya in etwa einer Stunde mit dem Auto. Die Strecke durch das Tal ist kurvig, aber landschaftlich sehr reizvoll.
  • Öffentlicher Verkehr: Je nach Saison fahren Dolmuş-Minibusse von Eskişehir. Erkundige dich vorab am Busbahnhof oder bei deiner Unterkunft.
  • Besuchsdauer: Ein Tagesausflug reicht für einen ersten Eindruck. Wer mehrere Mahalle, Märkte und Aussichtspunkte erkunden will, bleibt besser ein Wochenende.
  • Hitze im Sommer: Im Hochsommer können die Temperaturen extrem hoch werden. Plane Aktivitäten in die Morgen- und Abendstunden, trage Kopfbedeckung und trinke ausreichend Wasser.
  • Kleidung & Auftreten: Sarıcakaya ist ländlich. Zurückhaltende Kleidung und respektvolles Verhalten – besonders in Teehäusern und bei religiösen Einrichtungen – sind selbstverständlich.
  • Bargeld: Kartenzahlung ist nicht überall möglich. Halte etwas Bargeld für kleine Einkäufe, Tee und lokale Produkte bereit.

Sarıcakaya lebt von seinen Gärten, Feldern und vom Wasser, das sie versorgt. Wenn du ressourcenschonend unterwegs bist, hilfst du, dieses Gleichgewicht zu schützen.

  • Kaufe Obst, Gemüse und andere Produkte direkt bei lokalen Produzenten.
  • Betritt Felder und Gewächshäuser nur nach ausdrücklicher Einladung.
  • Nimm deinen Müll immer wieder mit und hinterlasse Picknickplätze sauber.
  • Gehe sparsam mit Wasser um – besonders bei Unterkünften mit Gärten.
  • Nutze Fahrgemeinschaften oder kombiniere Ziele in einer Tour, statt viele Kurzfahrten zu machen.
  • Ruhe-Suchende: Ideal, wenn du dem Stadtlärm entfliehen und echtes Dorfleben erleben willst.
  • Roadtrip-Fans: Perfekter Stopp auf Routen zwischen Eskişehir, Bilecik, Bolu oder Ankara.
  • Naturliebhaber: Tal, Felder und Hänge bieten viele Motive und ruhige Plätze.
  • Familien: Kinder erleben Tiere, Traktoren und viel „echten Alltag“ statt Freizeitpark.
  • Foodies: Wer frische, einfache Küche mag, wird das Angebot an saisonalen Produkten lieben.

Die Küche in Sarıcakaya ist bodenständig und stark saisonal. Auf den Tellern landen das, was auf den Feldern und in den Gärten wächst: Tomaten, Paprika, Auberginen, Bohnen, Kräuter, dazu einfaches Fleisch oder Hülsenfrüchte.

In Teegärten und kleinen Lokalen findest du häufig Menüs mit Suppen, Eintöpfen und Güveç-Gerichten aus dem Ofen. Frühstücke sind reich an Gemüse, Käse, Oliven und Eiern – dazu viel frisches Brot.

Rezept-Idee für später: Ein „Sarıcakaya-Güveç“ mit saisonalem Gemüse aus dem Tal – Tomaten, Paprika, Auberginen, Zwiebeln und frischen Kräutern, langsam im Tontopf geschmort. Ideal, um den Geschmack des Mikroklimas nach Hause zu holen.

Das Tal von Sarıcakaya wirkt auf den ersten Blick unspektakulär – genau das macht seinen Reiz aus. Keine großen Hotels, keine Themenparks, sondern Wasser, Felder, Hänge und kleine Siedlungen.

  • Talblicke: Immer wieder eröffnen sich Ansichten auf das grüne Band der Gärten und die Häuser am Hang.
  • Berglandschaft: Die umliegenden Höhenzüge rahmen das Tal ein und sorgen für besondere Lichtstimmungen bei Sonnenauf- und -untergang.
  • Tierwelt: Vögel, Eidechsen, Insekten und Nutztiere sind ständige Begleiter – perfekt für Naturbeobachtungen.
  • Abendruhe: Wenn die Stimmen leiser werden und nur noch vereinzelt ein Hund bellt, entsteht eine fast meditative Atmosphäre.

Große, überregional bekannte Festivals sind in Sarıcakaya selten, aber auf Dorfebene passiert viel. Besonders lebendig ist es rund um die Ernte und an religiösen Feiertagen, wenn Familien aus den Städten zurückkommen.

  • Kleine Ernte- und Dorffeste mit Musik aus Lautsprechern, viel Essen und bunt geschmückten Plätzen.
  • Feierliche Gebete und Treffen an Ramazan Bayramı und Kurban Bayramı.
  • Sport- und Kulturveranstaltungen, die von Gemeinde oder Vereinen organisiert werden – am besten vor Ort nach aktuellen Terminen fragen.

Wenn du solche Tage miterleben möchtest, lohnt sich ein Besuch im späten Frühling oder frühen Sommer, wenn die Natur im Tal am aktivsten ist.

Sarıcakaya war lange ein eher stiller Punkt auf der Karte – wichtig für Landwirtschaft und Durchreise im Tal, aber nie ein großes politisches Zentrum. Gerade deshalb konnte sich hier ein eigenwilliger, ruhiger Charakter bewahren.

  • Osmanische Zeit: Die Region war Teil verschiedener Verwaltungseinheiten; Dörfer lebten hauptsächlich von Feldbau und Tierhaltung.
  • Frühe Republik: Sarıcakaya blieb ländlich, während Eskişehir sich zum Eisenbahn- und Industriestandort entwickelte.
  • Kommunalreform 2013/2014: Ehemalige Dörfer und eine Belde wurden zu Mahalle; der Landkreis bildet heute einen zusammenhängenden Stadtbezirk innerhalb der Metropolgemeinde Eskişehir.
  • 2023: In Sarıcakaya wurde eine Rekordtemperatur von rund 49,5 Grad gemessen – das Tal rückte schlagartig ins nationale Rampenlicht.

Heute steht Sarıcakaya für eine Mischung aus Alter und Neuer Zeit: traditionelle Landwirtschaft, moderne Verwaltungsstruktur und ein Klima, das immer wieder für Schlagzeilen sorgt.

Weil Sarıcakaya touristisch noch kaum erschlossen ist, sind viele seiner schönsten Ecken echte „Hidden Gems“ – Orte, die du nicht in Katalogen findest, sondern unterwegs entdeckst.

  • Laçin-Blicke: Kleine Feldwege oberhalb von Laçin eröffnen dir weite Ausblicke über das Tal und die Gärten.
  • Teegarten am Dorfrand: In manchem Mahalle stehen Plastikstühle direkt am Feld – dort schmeckt der Tee mit Blick ins Grün besonders gut.
  • Dorfläden mit Hausgemachtem: Frage nach „ev yapımı“ Marmeladen, eingelegtem Gemüse oder getrockneten Kräutern – viele Familien verkaufen ihre Produkte nebenbei.
  • Morgenstimmung auf den Feldern: Kurz nach Sonnenaufgang, wenn Nebel über den Gärten liegt und die ersten Traktoren knattern, wirkt das Tal fast filmreif.

Große Heldensagen sind aus Sarıcakaya nicht überliefert, aber das Tal hat seine eigenen kleinen Legenden. Ältere Bewohner erzählen gern, dass „Sarıcakaya immer einen Schritt näher am Frühling“ sei als die Umgebung – als hätte jemand hier ein Stück Wärme dauerhaft abgestellt.

Eine oft wiederholte Geschichte berichtet von Hirten, die im Winter auf der Hochebene froren, während unten im Tal die Bäume bereits Knospen trugen. „Der Wind hat hier ein weiches Herz“, heißt es dann – und wer länger bleibt, versteht, was damit gemeint ist.

In den Erzählungen der Bauern spielt oft das Klima die Hauptrolle. Man sagt, wer eine Saison lang erfolgreich in Sarıcakaya angebaut hat, kommt immer wieder zurück – weil er weiß, dass hier „das Glück der Pflanzen“ wohnt.

Solche Sagen sind halbe Erfahrung, halbe Poesie. Für Reisende sind sie vor allem eines: eine Einladung, das Tal nicht nur als Landschaft zu sehen, sondern als lebendigen Organismus, in dem Menschen und Wetter seit Generationen miteinander verhandeln.

Sarıcakaya hat ein besonderes Mikroklima: milde Winter, sehr warme Sommer. Das macht den Landkreis zu einem spannenden Ganzjahresziel mit jeweils anderem Charakter.

  • Frühling: Angenehme Temperaturen, frische Farben, ideale Zeit für Spaziergänge und Dorfbesuche.
  • Sommer: Heiß bis extrem heiß, gut für alle, die Wärme lieben und sich tagsüber Schatten und Wasserpausen gönnen.
  • Herbst: Weiches Licht, Erntezeit, Märkte voller Produkte – eine der schönsten Phasen für Fototouren.
  • Winter: Deutlich milder als Eskişehir – perfekt, wenn du „Winter light“ statt Schnee und Frost suchst.

Offiziell markierte Wanderwege sind noch selten, aber mit etwas Orientierungssinn kannst du dir schöne Routen zusammenstellen.

  • Talspaziergänge: Kurze Wege entlang von Feldern, Gärten und Nebenstraßen.
  • Aufstiege: Von Mahalle wie Laçin oder Sarıkaya führen Pfade hinauf zu Aussichtspunkten.
  • Dorf-zu-Dorf-Touren: Sportliche können mehrere Mahalle an einem Tag verbinden – immer mit genügend Wasser im Rucksack.

Am besten fragst du vor Ort nach „patika“ oder „yol“ – Einheimische zeigen dir gerne, wo man gut laufen kann.

Sarıcakaya ist kein klassisches Barrierefrei-Ziel, aber einige Bereiche sind gut zugänglich. Die Hauptstraßen und Plätze im Zentrum sind asphaltiert und relativ eben, viele Teegärten liegen ebenerdig.

  • Im Zentrum sind Gehwege teilweise schmal oder uneben, aber mit Unterstützung nutzbar.
  • Unterkünfte sind meist klein – bei Bedarf frühzeitig nach Erdgeschosszimmern und wenigen Stufen fragen.
  • Hänge und Feldwege sind für Rollstühle nur eingeschränkt geeignet.

Reisende mit Behinderung sollten ihren Aufenthalt in Sarıcakaya etwas genauer planen, da touristische Infrastruktur nur begrenzt ausgebaut ist.

  • Unterkünfte vorab kontaktieren und gezielt nach ebenerdigem Zugang, breiten Türen und passenden Bädern fragen.
  • Für Transfers vor Ort ggf. ein privates Taxi oder eine Begleitperson organisieren.
  • Gesundheitszentrum und Apotheken befinden sich im Zentrum; notiere dir die Adressen vorab.
  • Für Hilfsmittel (Rollstuhl, Gehstützen etc.) lieber eigene Ausrüstung mitbringen.
  • Talstraße bei Sonnenaufgang: Nebel über den Feldern, erstes Licht an den Felsen.
  • Laçin von oben: Blick auf die Häuser am Hang und das Band der Gärten im Tal.
  • Dorfplätze: Alltagsszenen mit Teegläsern, Tavla-Brettern und alten Männern im Gespräch.
  • Abendlicht in Sarıkaya: Hänge und Felder im warmen Orange-Rot, ideal für Panoramaaufnahmen.

Im Zentrum von Sarıcakaya gibt es ein Gesundheitszentrum und Apotheken. Für größere Eingriffe oder Spezialbehandlungen wirst du nach Eskişehir weiterverwiesen.

  • Notrufnummer in der Türkei: 112.
  • Reisedokumente und Versicherungskarte immer griffbereit halten.
  • Im Sommer auf Sonnenstich und Dehydrierung achten – ausreichend trinken und Schatten suchen.

In Sarıcakaya findest du keine großen Shoppingmalls, aber viele kleine Läden und Märkte mit lokaler Ware. Der Fokus liegt auf Lebensmitteln und Alltagsbedarf.

  • Minimarkets mit frischem Gemüse und Obst aus der Umgebung.
  • Wochenmärkte mit saisonalen Produkten – ideal, um lokale Sorten kennenzulernen.
  • Kleine Läden mit Haushaltswaren, Textilien und einfachen Souvenirs.

Hinweis: In der Türkei ist es normal, dass Personal dich freundlich anspricht und ins Geschäft einlädt. Wenn es dir zu aufdringlich wird oder jemand sehr aggressiv wirbt, kannst du höflich aber bestimmt „Teşekkürler, istemiyorum“ (Danke, ich möchte nicht) sagen – solche Orte sind meist eher Touristenfallen. In Sarıcakaya bleibt der Ton in der Regel entspannt.

Eine der größten Besonderheiten von Sarıcakaya ist der Temperaturrekord: Ein kleines Tal, das plötzlich als heißester Ort der Türkei durch die Medien ging – und trotzdem wirkt der Alltag hier völlig unaufgeregt.

Skurril ist auch der Kontrast: Wer im Januar von der kalten Hochebene herabfährt und im Tal mit offener Jacke spazierengeht, fühlt sich fast wie in einem anderen Land, obwohl es nur eine Stunde entfernt ist.

  • Zentrum Sarıcakaya: Ruhiger Ortskern mit Teegärten, kleinen Läden und Blick auf das Tal.
  • Laçin: Ehemaliges Städtchen mit Hanglage und schönen Ausblicken auf Fluss und Felder.
  • Sarıkaya: Fruchtbare Umgebung mit Gärten und Feldern, ideal für Fotostopps.
  • Beyköy und Mayıslar: Land- und Feldlandschaften, die das landwirtschaftliche Gesicht des Landkreises zeigen.
  • Bergmahalle wie Dağküplü und Beyyayla: Einblicke in höher gelegene Siedlungen mit weiter Sicht.
  • Laçin-Aussichtspunkte: Kleine Feldwege mit Panorama über das Tal.
  • Teegärten am Feldrand: Schlichte Plätze mit Plastikstühlen, aber großer Stimmung.
  • Dorfläden mit Hausgemachtem: Marmeladen, Eingemachtes und Kräuter direkt aus Familienproduktion.
  • Felder im Morgendunst: Frühe Spaziergänge, bei denen du das Tal fast für dich allein hast.

Wie viel Zeit sollte ich für Sarıcakaya einplanen?
Für einen ersten Eindruck reicht ein Tagesausflug. Wenn du mehrere Mahalle besuchen, wandern und Märkte erleben willst, sind zwei Tage ideal.

Gibt es Hotels oder Pensionen?
Es gibt einfache Unterkünfte im Landkreis und in der Umgebung. Für größere Auswahl kannst du auch in Eskişehir übernachten und Sarıcakaya als Tagesziel einplanen.

Ist Sarıcakaya auch im Winter eine Reise wert?
Ja, gerade dann, wenn du dem kühlen Klima der Hochebene entkommen willst. Es ist milder, du erlebst das Tal im „Wintermodus“ und kannst den Alltag der Bewohner beobachten.

Brauche ich ein Auto?
Es ist sehr empfehlenswert, um Mahalle, Aussichtspunkte und Felder flexibel anzusteuern. Ohne Auto bist du stark von Dolmuş-Verbindungen abhängig.

Kann ich lokale Produkte mit nach Hause nehmen?
Unbedingt. Saisonales Obst und Gemüse, getrocknete Kräuter und eingelegte Produkte sind perfekte Mitbringsel – frage einfach nach hausgemachten Spezialitäten.

  • Sarıcakaya Merkez (Camikebir, Yeni, Fatih, Sarıkaya): Kern des Landkreises mit Verwaltung, Teegärten, Läden und Blick auf das Tal.
  • Laçin: Hanglage mit kleinstädtischem Flair, ideal für Ausblicke und Dorfspaziergänge.
  • Beyköy: Weitläufige Felder und landwirtschaftlich geprägtes Umfeld, gutes Bild für die Agrarstruktur des Landkreises.
  • Camikebir Mahallesi: Zentrales Viertel mit Moschee und Geschäften – Herz des Alltagslebens.
  • Fatih Mahallesi: Wohngebiet nahe dem Zentrum, ruhige Straßen und Familienleben.
  • Sarıkaya Mahallesi: Fruchtbare Gärten und Felder, typisch für das Mikroklima.
  • Yeni Mahallesi: Neuere Wohngebiete, in denen viele Familien leben.
  • Laçin Mahallesi: Hanglage mit teils kleinstädtischem Charakter und schönen Ausblicken.
  • Dağküplü Mahallesi: Ländliche Umgebung in den Hängen, ideal für Natur- und Landschaftseindrücke.
  • Düzköy Mahallesi: Ebenere Lagen mit Feldern und ruhigen Straßen.
  • Beyköy Mahallesi: Großflächige landwirtschaftliche Flächen, stark agrarisch geprägt.
  • Beyyayla Mahallesi: Höher gelegene Siedlung mit ländlichem Charakter und Weite.
  • İğdir Mahallesi: Mischung aus Feldern und Wohnbereichen, typisches Dorfleben.
  • Kapıkaya Mahallesi: Ländlicher Ort mit Feldern und Hängen, etwas abseits der Hauptachse.
  • Mayıslar Mahallesi: Landwirtschaftlich intensiv genutzte Umgebung, besonders in der Erntezeit lebendig.
  • Güney Mahallesi: Wohn- und Gartenbereiche am südlichen Rand des Landkreises.
  • Bilal Habeşi Mahallesi: Viertel mit traditionellem Dorfcharakter und enger Nachbarschaft.

Kurzinfos Sarıcakaya

  • Provinz: Eskişehir
  • Lage: Tal des Sakarya nördlich von Eskişehir
  • Besonderheit: Mildes Mikroklima, sehr heiße Sommer
  • Charakter: Ländlich, ruhig, naturverbunden

Top-Erlebnisse

  • Teepause im Tal mit Blick auf Felder und Hänge
  • Dorf-Hopping zwischen Laçin, Sarıkaya und Beyköy
  • Fototour bei Sonnenauf- oder -untergang
  • Einkauf von frischen, lokalen Produkten

Praktische Hinweise

  • Mit Auto am flexibelsten unterwegs
  • Sommerhitze einplanen (Sonnenschutz!)
  • Bargeld für kleine Läden und Märkte mitnehmen
  • Unterkünfte frühzeitig prüfen und reservieren
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