Zwei romantisch-epische Schlager über den Landkreis Akören in der Provinz Konya – über Hochebenen, alte Akviran-Wege, stille Dörfer, Natur und anatolische Küche.
Akören liegt etwa 54 km südöstlich von Konya auf rund 1.100 m Höhe. Die Landschaft besteht aus weiten Hochebenen, Wacholderhängen und stillen Tälern. Der historische Name Akviran erinnert an die Handelsrouten zwischen Konya und den Torosbergen. Heute ist Akören geprägt von Landwirtschaft, Viehzucht und Handwerk – ein Ort, an dem das anatolische Dorfleben seine Ruhe und Authentizität bewahrt.
Herkunft: Klassiker aus Konya – dünn ausgerollter Teig mit feinem, gewürztem Hackfleischbelag, im Steinofen knusprig gebacken. In Akören traditionell zu Markttagen.
Hauptzutaten: Weizenmehl, Hackfleisch (Rind/Lamm), Zwiebel, Petersilie, Paprika, Tomate, Salz, Pfeffer.
Herkunft: Langsam gegartes Lamm – früher in Erdöfen, heute im Steinofen. In den Dörfern rund um Akören ein Festtagsgericht.
Hauptzutaten: Lammfleisch (Schulter/Keule), Salz, Pfeffer, Lorbeer, optional Zwiebel – serviert mit Fladenbrot.
Herkunft: Beliebte Konya-Suppe, oft zu Hochzeiten. Die leichte Säure macht sie sommerlich und bekömmlich – ideal nach Wanderungen.
Hauptzutaten: Getrocknete/Frische Okra, Rind- oder Lammwürfel, Tomate, Zwiebel, Zitronensaft, Salz, Pfeffer.
Herkunft: Konya-Spezialität für lange Winterabende. Scharfe Brühe, separat serviert mit einem neutralen Teigstück („Arabaşı hamuru“).
Hauptzutaten: Hühner- oder Fleischbrühe, Mehlteig (für den Arabaşı-Teig), Pul Biber, Tomatenmark, Salz.
Von Konya Stadt aus über Landstraßen Richtung Südosten (ca. 50–60 km). Dolmuş/Minibusse fahren tagsüber regelmäßig in die Dörfer.
Frühling und Herbst bieten milde Temperaturen und klare Sicht. Sommer ist warm/trocken (Frühtouren ideal), Winter kalt mit möglichen Nachtfrösten.
Feste Schuhe, Wasser, Sonnen-/Windschutz. Nur bestehende Pfade nutzen, Natur respektieren. Einige Spots sind unbeschildert – lokale Hinweise einholen.
Kleine Pensionen/Unterkünfte teils in den größeren Mahalle; einfache Lokale servieren Etli Ekmek, Tandır, Börek. Für Auswahl ggf. in Nachbarlandkreise ausweichen.
Ja – ruhige Natur, kurze Spazierwege, Picknickplätze. Bitte Schatten/Trinkwasser im Sommer einplanen.
Grundsätzlich nur unter Beachtung türkischer Vorschriften/No-Fly-Zonen. Vorab Genehmigungen prüfen; Rücksicht auf Dörfer und Tiere.
Schultern/Knie bedecken, leise verhalten, nicht während des Gebets fotografieren. Schuhe vor der Moschee ausziehen.
Apotheken im Zentrum bzw. Nachbarlandkreisen. Notruf 112. Für Touren: Wasser, Kopfbedeckung, wetterfeste Kleidung.
Mobilnetz meist gut im Zentrum, auf Hochlagen teils eingeschränkt. Geldautomaten in größeren Mahalle/Stadt Konya.
Kleine Märkte mit saisonalem Obst/Gemüse, Käse, Honig. Termine variieren je Mahalle – vor Ort nachfragen.