Siverek – Zwischen Vulkanen, Euphrat und Geschichte

„Siverek – Am Ufer des Euphrat“

Längen: bitte zwei DE-Songlängen senden, dann ergänze ich sie im Schema.






Video 1: „Şanlıurfa’nın İncisi Siverek“ – Tanıtım Belgeseli

Über den Landkreis Siverek

Wer von Şanlıurfa nach Norden reist, sieht, wie sich die Landschaft verändert: Die Ebene wird rauer, die Hügel dunkler, und schließlich öffnet sich der Blick auf das weite Land von Siverek – eine Region zwischen Fırat und Karacadağ, wo Basalt, Wind und Geschichte eine eigene Sprache sprechen. Hier riecht die Luft nach Thymian und Lavastein, und der Horizont scheint kein Ende zu kennen.

Landschaft & Geografie: Siverek liegt auf halbem Weg zwischen Urfa und Diyarbakır, dort, wo die Ebene langsam in das Hochland übergeht. Der Euphrat-Stausee glitzert im Westen, im Osten erhebt sich der ruhende Vulkan Karacadağ mit seinen schwarzen Felsen. Basaltfelder ziehen sich über weite Strecken, durchsetzt von Gerste, Linsen und Baumwolle. Das Klima ist kontinental – heiße Sommer, kalte, klare Winter – doch im Frühling verwandelt sich das Land in ein Meer aus Grün und Mohnblumen.

Geschichte & Ursprung: Hethiter, Assyrer, Römer – uralte Routen berühren die Gegend; im Mittelalter ein Karawanenstützpunkt, später osmanisches Verwaltungszentrum. Reste von Han-Anlagen, Brunnen und Moscheen erzählen von Märkten, Gebet und Handwerk.

Kultur & Alltag: Kurdische, arabische und türkische Einflüsse greifen ineinander. Abends klingen dengbêj-Lieder, in Werkstätten entstehen Teppiche, Kupfer und Messer; Teehäuser duften nach tandır ekmeği und Kaffee.

Wirtschaft & Leben: Landwirtschaft dominiert: Gerste, Weizen, Linsen, Pistazien, Trauben; Viehzucht liefert den würzigen Siverek-Käse. Tourismus wächst – wegen Basaltlandschaften, Atatürk-Barajı und der authentischen Atmosphäre.

Besonderheiten & Identität:Siverekli sabrı taş eder, ama sözünden dönmez.“ – Standhaftigkeit, Gastfreundschaft, lautes Lachen. Wer hier ankommt, bleibt gern noch eine Nacht länger.

Frühling

Mohnrote Felder, klares Licht, bestes Fotowetter zwischen Basalt und Wasser.

Sommer

Heiß und trocken; Ausflüge früh/spät, Abende am Euphrat mit Sternenteppich.

Herbst

Goldene Erntetöne; Märkte voll Käse, Trauben und frischem Brot.

Winter

Kühle, klare Luft; Fernsicht bis zum Karacadağ, Feuerduft in den Höfen.

Sehenswürdigkeiten

  • Takoran-Tal am Euphrat: Kanten, Buchten, Bootsfahrten, fantastische Abendstimmungen.
  • Karacadağ-Hochland: Basaltfelder, Winter-Schneehaube, seltener Vulkancharakter.
  • Historische Han-Spuren & Moscheen: Fragmente von Handel, Gebet und Gastlichkeit.
  • Uferpromenaden am Stausee: Picknickplätze, Angelstellen, stille Buchten.

Kulinarik & Erlebnisse

  • Siverek-Käse & Tandır: Salzig-würzig, frisch gebacken – die ehrliche Handschrift der Region.
  • Dengbêj-Abende: Epische Lieder erzählen Liebe, Verlust und Stolz.
  • Basalt-Walks: Spaziergänge über Lavasteinplatten – kontraststarke Fotomotive.
  • Euphrat-Momente: Boot, Angel, Blaue Stunde; Sterne wie Nadelstiche.

Hidden Gems

  • Mondspiegel am Ufer: Stillwasserbuchten, in denen sich der Himmel sammelt.
  • Basalt-Treppen im Dämmerlicht: Schmale Pfade, die wie Notenlinien durch die Steppe laufen.
  • Feigenhöfe im Spätsommer: Süßer Duft, Schatten, Gespräche bis in die Nacht.

FAQ

  • Beste Reisezeit? Frühling & Herbst; Sommer nur früh/spät, Winter für klare Fernsicht.
  • Wie viel Zeit? 1–2 Tage für Tal, Ufer & Basalt; mit Boot/Angel +1 Tag.
  • Insider-Tipp? Picknick zum Sonnenuntergang am Euphrat, danach Sternen-Walk.

Legenden aus Siverek

  • Der Schwurstein: Man sagt, auf einem Basaltblock am Fluss erneuern Freunde ihren Schwur – und der Stein bewahrt ihn wie ein Siegel.
  • Die Flamme des Karacadağ: In mondlosen Nächten leuchtet am Hang ein warmer Schein; wer ihm folgt, findet Mut für neue Wege.
  • Das Lied des Euphrat: Am stillen Morgen klingt das Wasser wie eine Saz – wer zuhört, reist leichter weiter.

Sagen von Wind, Stein & Wasser

  • Der Hüter der Treppen: Ein Greis zählt Stufen aus Basalt; wer „Selam“ flüstert, geht ohne Mühe bergauf.
  • Die Karte aus Sternenstaub: In klaren Nächten ordnen Sterne eine Linie zum besten Aussichtspunkt.
  • Die Stunde am Fluss: Nenne beim ersten Licht drei Namen, denen du Gutes wünschst – der Euphrat trägt sie davon und bringt Frieden zurück.

Wandertouren & Naturpfade

  1. Takoran-Schlucht-Trail – 6 km entlang des Euphrat-Arms; spektakuläre Felswände, Vogelrufe, Bootsanleger am Ende. Beste Zeit: Frühling und Herbst.
  2. Karakaya-Pfad – 4 km, mäßige Steigung; Blick auf die Hochebene von Siverek, abends warmes Licht und weite Horizonte.
  3. Hasan-Baba-Wanderung – 3 km Rundweg um das Heiligtum; weiche Hügel, duftende Kräuter, leises Läuten der Ziegen.
  4. Yediyol-Route – 8 km kulturhistorischer Pfad mit kleinen Dorfruinen und Brunnen; ideal für Entdecker mit Kamera.
  5. Çınaraltı-Spaziergang – 1,5 km im Schatten alter Platanen, Start beim Stadtpark von Siverek; ideal am frühen Abend.

Tipp: In der Takoran-Schlucht stets Wasser und Sonnenhut mitführen; Mobilfunkempfang eingeschränkt.

Kulinarik & Spezialitäten

Die Küche von Siverek steht für kräftige Aromen und hausgemachte Gerichte. Am bekanntesten ist der Siverek Kebabı – auf Holzkohle gegrilltes Lammfleisch mit scharfem Sumak-Zwiebel-Salat. Ebenso typisch sind mercimek çorbası (Linsensuppe), içli köfte mit Bulgurhülle und kaburga dolması – gefüllte Lammrippe, ein Festtagsgericht.

Zum Frühstück gibt es frischen Bal & Kaymak (Honig & Rahm), lavaş aus Steinofen und süßen sütlaç. Beliebt sind außerdem getrocknete Paprikaschnüre, handgeriebene tarhana und Sumak-Gewürz aus den Hügeln rund um die Stadt.

Ein besonderes Produkt ist der Siverek yoğurdu – ein cremiger, leicht säuerlicher Joghurt aus Schafsmilch, der oft mit frischer Minze serviert wird. Abends duftet die Luft nach gegrilltem Auberginenkebab und geröstetem Fladenbrot – die authentischste Einladung, die Region zu schmecken.

Orte und Mahalle in Siverek

    • Abdalağa – kleines Dorf mit Blick auf die Hochebene, bekannt für Schafzucht und herzliche Dorffeste.
    • Açıktaş – an felsigem Gelände gelegen; ideal für kleine Wanderungen zwischen Trockensteinmauern.
    • Ahmetoğlu – traditionelles Bauerndorf mit Lehmhäusern und jahrhundertealten Pistazienbäumen.
    • Akçamescit – benannt nach einer alten Moschee aus hellem Stein, friedliches Ortsbild.
    • Akçalı – flaches Ackerland mit Getreideanbau; im Frühling voller Mohnblumen.
    • Akdilek – sanfte Hügel, Blick auf die Takoran-Schlucht; beliebt bei Fotografen.
    • Akpınar – „weiße Quelle“ – frisches Quellwasser, umgeben von kleinen Obstgärten.
    • Alagöz – stark landwirtschaftlich geprägt, vor allem Linsen und Kichererbsen.
    • Alanyurt – Name bedeutet „weite Heimat“; liegt offen im Wind, freundlich und ruhig.
    • Altınlı – bekannt für goldfarbene Felder im Sommer; idyllisches Landschaftsbild.
    • Altınkum – sandige Flächen am kleinen Euphrat-Arm; Schäfer und Fischer zugleich.
    • Arıcık – traditioneller Honigort, Bienenstöcke zwischen Mandelbäumen.
    • Arısu – Quelle mit klarstem Wasser; Dorfbewohner laden oft auf einen Tee ein.
    • Aşağıkarabahçe – tief gelegene Felder mit Obstplantagen und schattigen Wegen.
    • Atatürk – zentraler Stadtteil; Schulen, Werkstätten und moderne Cafés.
    • Avurtepe – kleiner Hügelort; Blick bis zum Euphrat, still und windumspielt.
    • Ayvanat – fruchtbares Dorf mit Pfirsich- und Aprikosenhainen.
    • Azizler – Name erinnert an alte Heilige; friedlicher Ort mit weitem Himmel.
    • Bağcılar – Winzerdorf mit alten Trockenpressen, im Herbst Traubenfeste.
    • Bahçelievler – Stadtnahe Siedlung mit gepflegten Gärten und ruhigen Straßen.
    • Bakacak – Hanglage mit Aussicht über Steppe und Täler; ideale Fotospots.
    • Bardaklı – Töpfertradition lebt hier fort; Tonarbeiten auf lokalen Märkten.
    • Başhan – alter Karawanenort mit Resten einer han-artigen Anlage.
    • Batı Mahallesi – westlicher Teil der Stadt; moderne Wohngebiete, Wochenmärkte.
    • Bayıraltı – geschützt unter Hügeln; Lehmhäuser, kleine Gärten, sanfte Ruhe.
    • Beldede – Zentrum für landwirtschaftlichen Handel, besonders Getreide.
    • Beneklitaş – „gefleckter Stein“; Basaltfelsen mit natürlichen Mustern.
    • Bent Mahallesi – am Staudamm gelegen; Fischer und Bootsanleger.
    • Beşağaç – fünf große alte Bäume spenden Schatten auf dem Dorfplatz.
    • Beşiktepe – sanfte Hügellandschaft; Schafe, Wind und weite Sicht.
    • Bezirci – bekannt für sein altes Badhaus; kleine Teestuben und ruhige Stimmung.
    • Boztepe – heller Kalkhügel; Weitblick über weite Felder, beliebter Aussichtspunkt.
    • Bozkurt – ruhige Bauernfamilien, weite Wiesen und Steppe soweit das Auge reicht.
    • Burhaniye – zentraler Stadtteil mit Schulen und Basar; buntes Leben.
    • Buyurans – altes Dorf mit Ursprung im Osmanischen; bekannt für Gastfreundschaft.
    • Camikebir – älteste Moschee Sivereks, umgeben von kleinen Handwerksläden.
    • Cumhuriyet – moderner Stadtteil mit Parks, Verwaltungsgebäuden und Cafés.
    • Çakmak – Name bedeutet „Funke“; hier begann die Elektrifizierung der Region.
    • Çamlık – kleines Waldgebiet aus Kiefern, beliebt für Picknicks.
    • Çatalköprü – zwei alte Steinbrücken; Verbindung zwischen Flussarmen.
    • Çavuşlu – militärisch anmutender Name, heute friedliches Agrardorf.
    • Çeltikçi – einst Reisanbaugebiet; feuchte Niederung, heute Gemüsefelder.
    • Çerçili – reisende Händler gaben diesem Ort den Namen; bunt und lebendig.
    • Çınaraltı – riesige Platane im Dorfzentrum, beliebter Treffpunkt am Nachmittag.
    • Çobanlı – von Hirten bewohnt; Schafe und Glocken prägen das Dorfbild.
    • Çokpınar – viele kleine Quellen speisen den Bach; Frühling besonders schön.
    • Dağbaşı – hochgelegener Ort mit weiter Sicht; kalte Winter, frische Luft.
    • Dallıca – Olivenhaine und Mandelbäume, angenehmer Duft im Sommer.
    • Deliktaş – durchlöcherter Felsen über dem Dorf; sagenumwobene Formationen.
    • Demirkapı – steinerne Torformation; markanter Eingang zur Hochebene.
    • Denizli – Name erinnert an Wasserreichtum; Feuchtwiesen und kleine Teiche.
    • Doğukent – aufstrebendes Viertel mit neuen Wohnhäusern, Schulen und Parks.
    • Dolaşan – verschlungene Wege zwischen Feldern, daher der Name; idyllisch.
    • Dönemeç – liegt an einer Biegung des Flusses; grüne Ufer und Angler.
    • Dumlupınar – symbolischer Name; erinnert an türkische Unabhängigkeitsgeschichte.
    • Düzlük – flache Ebene, idealer Ort für Landwirtschaft und Windenergie.
    • Elmalı – Apfelgärten, süßer Duft im September; gastfreundliche Familien.
    • Emek – „Arbeit“ – fleißige Dorfgemeinschaft mit neuen Bewässerungsprojekten.
    • Ergeçli – von alten Legenden umgeben; Ruinen auf einem Hügel oberhalb des Dorfs.
    • Eskihöyük – archäologische Fundstätte mit Keramikresten und alten Mauern.
    • Eyyüpler – ruhige Ortschaft, nach einem frommen Mann benannt; spirituelle Atmosphäre.
    • Fatih – moderner Stadtteil mit Cafés, Geschäften und zentraler Moschee.
    • Fırat – Nähe zum Euphrat; Fischer, weite Ufer und kleine Boote.
    • Gazi – historischer Name zu Ehren gefallener Soldaten; gepflegte Straßen, Denkmäler.
    • Gedik – liegt auf einem kleinen Anstieg; bekannt für klare Luft und freundliche Nachbarschaft.
    • Gözeli – üppig grün im Frühling; kleine Felder, Weiden und Dorfbäche.
    • Gülbahar – Name bedeutet „Frühlingsrose“; ruhige Straßen, viele Blumen vor den Häusern.
    • Gülpınar – natürliche Quelle, Rosensträucher und duftende Gärten im Ortskern.
    • Gündoğan – Sonnenaufgangsort; liegt offen in der Ebene, leuchtet morgens goldgelb.
    • Gürpınar – wasserreiche Gegend; kleine Mühlen und Gemüsefelder entlang des Bachs.
    • Hacıbayram – alte Siedlung mit Moschee aus Basaltstein und breitem Dorfplatz.
    • Hacıköy – Wallfahrtsort kleinerer Pilger, stille Atmosphäre und weite Felder.
    • Harmanlı – traditionelle Dreschplätze; im Sommer Duft von Getreide und Stroh.
    • Hasanbaba – bekannt für das gleichnamige Heiligtum; weite Sicht und mystischer Ort.
    • Hatunören – sanftes Hügelland, Mandelblüte im März; Familien mit alter Handwerkstradition.
    • Hayriye – ruhige Wohnsiedlung am Stadtrand; gepflegte Parks und Grundschule.
    • Hilvan yolu – Straßenrand-Siedlung mit Werkstätten, Tankstelle und Rastplätzen.
    • İnceler – feine Handarbeit, Teppichknüpfen und Stickerei haben hier Tradition.
    • İnönü – dicht bewohnt, Cafés, Apotheken und reger Marktverkehr.
    • Kabaklı – Kürbisfelder, Ziegenherden und malerische Hügelkulisse.
    • Kalaycı – alter Kupferhandwerks-Ort; leise Hämmer hallen aus den Werkstätten.
    • Karakaya – Felsenhügel mit weitem Blick; Ausgangspunkt beliebter Wanderungen.
    • Karakuyu – tiefer Brunnen im Zentrum; Dorftreffpunkt bei Sonnenuntergang.
    • Karapınar – schwarze Quelle; frisches Wasser und grünes Ufergras.
    • Karaköprü – kleine Brücke aus Basalt; stiller Ort am Flusslauf.
    • Kartaltepe – Anhöhe mit weitem Panorama, benannt nach den kreisenden Adlern.
    • Kasaplar – traditionelles Handwerk; Fleischereien mit Holzkohlegrillgeruch.
    • Kavaklı – Pappelhaine säumen die Wege, leichter Wind sorgt für Flüstern der Blätter.
    • Kaya – Name bedeutet „Fels“; Basaltstein-Häuser prägen das Bild.
    • Kayalı – weite Sicht über das Tal, im Hintergrund die Silhouette der Berge.
    • Kazancı – kleine Werkstätten für Kessel und Pfannen, lebhafte Gasse.
    • Kepirli – toniger Boden, fruchtbar für Linsen und Weizen.
    • Kervansaray – Überreste einer alten Karawanserei; Symbol vergangener Handelsrouten.
    • Kılavuz – bedeutet „Führer“; Dorf an alter Wegkreuzung, gastfreundliche Bewohner.
    • Kırantepe – Aussichtspunkt über die Ebene, besonders schön bei Sonnenuntergang.
    • Kırkpınar – viele kleine Quellen, saftige Wiesen, Viehweiden im Frühling.
    • Kızıltepe – roter Hügel aus eisenhaltigem Stein, markantes Wahrzeichen.
    • Kızlar – nach einer alten Sage benannt; sanfte Täler und alte Maulbeerbäume.
    • Kocaali – großes Dorf mit Markt und Schulzentrum; regionales Versorgungszentrum.
    • Kocaköy – weite Felder, Ziegen, Hirten – klassisches Anatolien-Bild.
    • Kokulu – „duftend“; Thymian, Rosmarin und Salbei prägen die Luft.
    • Kömürtaş – dunkler Basalt, alte Steinbrüche, stiller Ort mit Geschichte.
    • Köprübaşı – an einer alten Brücke; Fischer werfen hier früh ihre Netze aus.
    • Köseler – ruhiger Ort, bekannt für Schafwollprodukte und einfache Teppiche.
    • Köylüce – typische anatolische Dorfstruktur mit großem Dorfplatz und Teestube.
    • Kurtuluş – Name erinnert an den Freiheitskampf; gepflegter neuer Stadtteil.
    • Küçükköy – kleiner, liebevoll gepflegter Ort mit bunten Blumengärten.
    • Laleli – im Frühjahr blühende Tulpenfelder, daher der Name; ruhig und fotogen.
    • Mahmutlu – alte Familien, traditionelle Hochzeiten und freundliche Dorfbäckerei.
    • Malazgirt – trägt geschichtlichen Namen; modernes Wohnviertel mit Schulen.
    • Mehmetçik – junger Stadtteil; Sportplätze und Jugendzentrum beleben die Gegend.
    • Mezra – klassisches Agrardorf; lehmige Wege, Hähne krähen im Morgengrauen.
    • Mollabey – religiöse Schule aus alter Zeit, heute ruhige Siedlung mit Gärten.
    • Muratlı – Olivenhaine und Mandelblüten; duftender Wind im März.
    • Narlı – Granatapfelgärten, rote Früchte und süßer Duft im Herbst.
    • Ortaören – Ruinen alter Gebäude, umgeben von Feldern; geschichtsträchtig.
    • Otluk – Weideland, sanftes Hügelland; Schafglocken hallen über die Ebene.
    • Önder – lebendiger Stadtteil, Cafés, Supermärkte, neue Wohnblocks.
    • Özlüce – still, grüne Hecken, gepflegte Gärten – Rückzugsort nahe der Stadt.
    • Pınarbaşı – Quellgebiet mit klarem Wasser, Picknick-Ort für Familien.
    • Pirinçli – ehemaliger Reisanbau, heute Gemüsefelder; nahrhafte Erde.
    • Reşadiye – charmantes Viertel mit historischen Häusern und Innenhöfen.
    • Sarıca – sanftgelbe Felder im Sommer; Kornspeicher und stille Wege.
    • Selanik – Name aus osmanischer Geschichte; Mischung aus Tradition und Moderne.
    • Selman – landwirtschaftlicher Schwerpunkt; Schafherden, Olivenbäume, klare Luft.
    • Sevindik – Name bedeutet „Wir freuten uns“; freundliche Bewohner und Dorffeste.
    • Soğuksu – kalte Quelle im Zentrum, im Sommer ein beliebter Rastplatz.
    • Söğütlü – Weidenbäume am Bachlauf; idyllischer Picknickplatz.
    • Sümer – moderner Stadtteil; Schulen, Cafés und offene Plätze.
    • Şairler – „Dichter“; bekannt für junge Künstler und Musikabende.
    • Şekerli – süßes Gebäck, Baklava-Duft und Konditoreien prägen den Namen.
    • Taşlı – steiniger Boden, widerstandsfähige Olivenhaine; ehrliches Landleben.
    • Tatlıca – frische Wasserquelle und süße Früchte, ruhiger Treffpunkt im Sommer.
    • Tepebaşı – erhöhter Standort; Blick über Stadt und Fluss, ideal für Sonnenuntergänge.
    • Tepelce – leicht hügelige Landschaft; Windräder in der Ferne sichtbar.
    • Tokuşlu – alte Getreidemühle, heute Denkmal; charmante Kulisse.
    • Topçu – Name erinnert an alte Heerestradition; heute stilles Dorf mit weiter Aussicht.
    • Tüfekçi – historische Handwerksfamilien; alte Werkzeuge werden noch gepflegt.
    • Tunçbilek – metallverarbeitende Dorfgemeinschaft; Klang von Hammer und Amboss.
    • Turgutlu – Felder voller Sonnenblumen; Dorffeste im Spätsommer.
    • Tuzluca – salzhaltige Erde; mineralreiche Quellen und weite Ebenen.
    • Türkeli – patriotischer Geist; Feiertage werden mit Musik und Fahnen begangen.
    • Uğurlu – „Glücksbringend“; fruchtbare Erde, optimistische Menschen.
    • Ulucak – alte Mauerreste auf Anhöhe, Hirtendorf mit Aussicht auf die Takoran-Schlucht.
    • Uzunova – „lange Ebene“; weite Felder und pastellfarbene Abendstimmung.
    • Üçgül – Name verweist auf drei Hügel; freundliche Bewohner und Dorffeste.
    • Ünalan – junger Stadtteil, wächst schnell; Cafés, Schulen, Sportfelder.
    • Ürünlü – „ertragreich“; Symbol für den Fleiß der Region, reiche Ernte jedes Jahr.
    • Yağmurlu – fruchtbares Land durch häufige Regenfälle im Frühling.
    • Yalankoz – schattige Walnussgärten; herbstlicher Duft und ruhige Höfe.
    • Yalıncak – schlicht, sauber, harmonisch; ein typisches anatolisches Dorf.
    • Yarımtepe – halber Hügel mit weitem Blick, friedliche Atmosphäre.
    • Yayık – traditionelles Butterrühren in Holzyayık, Besuch lohnt sich frühmorgens.
    • Yaylak – Sommerweide der Nomaden; Hirtenleben, Zeltspuren sichtbar.
    • Yazgı – poetischer Ortsname („Schicksal“); stille Wege, tiefes Blau des Himmels.
    • Yazlık – Sommerhäuser und Felder mit Melonen; beliebtes Wochenendziel.
    • Yediören – „Sieben Ruinen“; archäologisch spannend, verstreute Mauerreste.
    • Yenişehir – modernes Viertel mit Geschäften, Cafés und Schulen.
    • Yenisu – klare Quelle, beliebter Picknick- und Rastplatz.
    • Yeşilce – sattgrün im Frühling; Gemüsefelder und Vogelgesang.
    • Yeşilova – grüne Ebene am Fluss, ideal für Spaziergänge im April.
    • Yeşiltepe – sanfte Anhöhen, Weizenfelder und weite Horizonte.
    • Yiğitler – „die Tapferen“; traditionsbewusste Gemeinschaft mit Stolz und Herzlichkeit.
    • Yoncalı – Klee- und Luzernewiesen; duftet nach Sommer und Heu.
    • Yukarıkarabahçe – oberes Gartendorf; Obstplantagen und kühlere Luft.
    • Yukarıköseler – erhöht gelegen; Steinmauern, Ziegeldächer, weiter Blick.
    • Yukarışölenli – bekannt für Feste mit Trommel und Zurna, lebendige Dorfgemeinschaft.
    • Yüceler – letzter Ort der Liste; Name bedeutet „die Erhabenen“ – würdiger Abschluss.

Video 2: Takoran Vadisi & Siverek – Reisebericht

© 2026 Turkey Regional. Alle Rechte vorbehalten.
html>