Şemdinli – Der magische Landkreis im Herzen der Hakkari-Berge

Song für den Landkreis Şemdinli (Hakkari)

Moderner, episch-romantischer Schlager über den Landkreis Şemdinli – Berge, Grenzlandschaft, Yayla-Kultur, Alltagsleben und stille Täler. Zwei Versionen (ca. 4:21 und 4:57 Minuten) sorgen für Gänsehaut-Momente.

Şemdinli – Herz am Rand der Berge (Version 1)

Laufzeit: ca. 4:21 Minuten – kompakte, radiofreundliche Version mit starkem Refrain.

Şemdinli – Herz am Rand der Berge (Version 2)

Laufzeit: ca. 4:57 Minuten – etwas längere, epischere Fassung mit ausgedehntem Instrumentalteil.

Video: Eindrucke aus Şemdinli

Dieses Video vermittelt einen ersten Eindruck von Landschaft, Alltag und Atmosphäre im Landkreis Şemdinli in der Provinz Hakkari.

Übersicht: Landkreis Şemdinli in der Türkei

Der Landkreis Şemdinli liegt im äußersten Südosten der Türkei, im Süden der Provinz Hakkari. Hier treffen steile Bergketten, enge Täler und klare Gebirgsbäche auf eine lebendige Dorfkultur. Durch die Nähe zu Iran und Irak ist Şemdinli gleichzeitig abgelegen und doch seit Jahrhunderten ein wichtiger Durchgangsraum für Karawanen, Nomaden und Händler.

Wer hierher kommt, sucht keine klassischen Badeorte, sondern authentische Landschaft, Kultur, Geschichte und echte Begegnungen. Şemdinli ist ein Ziel für Individualreisende, die die Türkei jenseits der bekannten Postkartenmotive erleben möchten.

Über den Landkreis Şemdinli

Landschaft & Geografie

Şemdinli ist ein typischer Hochgebirgslandkreis. Rund um die Kreisstadt und die Dörfer steigen die Berge steil an, schneiden tiefe Täler in das Gestein und bilden ein Mosaik aus Fels, Geröll, Weiden und kleinen Ackerflächen. Gebirgsbäche speisen den Şemdinli Çayı und zahlreiche Nebenläufe, die Felder bewässern und an vielen Stellen als natürliche Rast- und Picknickplätze dienen.

Im Winter liegt oft über Wochen Schnee, Pässe können zeitweise schwer passierbar sein. Im Frühling schmilzt der Schnee und verwandelt die Hänge in eine grüne, blühende Landschaft. Sommerabende sind angenehm frisch, während die Sonne tagsüber kräftig scheint. Der Herbst bringt klare Luft, weite Sicht und oft eine ruhigere Stimmung – ideal für Reisende, die Stille lieben.

Geschichte & Ursprung

Die Region Hakkari, zu der Şemdinli gehört, war über Jahrtausende Grenz- und Übergangsraum: assyrische, persische, osmanische und lokale Mächte nutzten Täler und Pässe als Handels- und Heereswege. Alte Friedhöfe, kleine Brücken, religiöse Stätten und die historischen Strukturen im Umfeld von Dörfern wie Bağlar (Nehrî) erinnern an diese vielschichtige Geschichte.

Im Osmanischen Reich war das Gebiet ein entlegener, aber strategisch wichtiger Randraum. Nach der Gründung der Republik Türkei wurde Şemdinli zum Landkreis, dessen Zentrum – die gleichnamige Kreisstadt – sich Schritt für Schritt modernisierte. Trotz Mobilfunk, Internet und Verwaltungskomplexen blieb der ländliche Charakter deutlich erhalten.

Kultur & Alltag

Der Alltag in Şemdinli ist stark von Dorfleben, Landwirtschaft und Viehzucht geprägt. Viele Familien halten Schafe und Ziegen, betreiben kleine Felder und Gärten. Die traditionelle Yayla-Kultur – der sommerliche Aufstieg auf die Hochweiden – spielt weiterhin eine zentrale Rolle. In dieser Zeit entstehen Käse, Butter und andere Milchprodukte direkt vor Ort.

Abends trifft man sich im Teegarten, auf der Hausveranda oder im kleinen Laden um die Ecke. Es wird geredet, gelacht, Tee getrunken; manchmal werden Volkslieder gesungen, manchmal laufen moderne Pop-Songs. Diese Mischung aus Tradition und Moderne verleiht Şemdinli eine eigene, schwer erklärbare, aber sehr spürbare Atmosphäre.

Identität & Gefühl

Şemdinli lebt vom Spannungsfeld zwischen abgelegener Bergwelt und offenen, kontaktfreudigen Menschen. Viele Reisende beschreiben das Gefühl, „am Ende einer Straße“ anzukommen – geografisch weit weg vom Rest der Türkei, aber emotional schnell nah bei den Menschen. Sobald man ein paar Tage bleibt, beginnt man, Gesichter wiederzuerkennen und in Routinen hineinzuwachsen.

Ein Satz, der den Landkreis gut beschreibt, wäre: „Die Berge sind hart, die Menschen weich.“ Genau diese Kombination macht Şemdinli als Reiseziel so intensiv.

Sehenswürdigkeiten im Landkreis Şemdinli

  • Şemdinli Stadtzentrum: Kompakte Kreisstadt mit Moscheen, Teegärten, kleinen Geschäften und Blick auf die umliegenden Berge – idealer Ausgangspunkt für Touren in die Dörfer.
  • Bağlar (Nehrî) und Umgebung: Historisch bedeutender Bereich mit alten Strukturen, Friedhöfen und religiösen Stätten in der Umgebung. Zusammen mit dem Flusslauf eine der atmosphärischsten Gegenden des Landkreises.
  • Şemdinli Çayı und Seitentäler: Flussabschnitte mit Felswänden, Uferwegen und natürlichen Rastplätzen – je nach Sicherheit und Jahreszeit gut für kurze Spaziergänge und Fotostopps.
  • Hochweiden (Yaylası): Im Sommer belebte Almen mit Zelten, Herden und traditionellen Arbeitsabläufen. Hier zeigt sich die Bergkultur von Şemdinli besonders eindrucksvoll.
  • Dörfer wie Alan, Altınsu, Günyazı, Korgan: Authentische Siedlungen mit typischer Bergarchitektur, Feldern und weitem Blick über die Täler.

Hidden Gems rund um Şemdinli

  • Kleine Gebirgspfade zwischen den Dörfern: Schmale Fußwege verbinden Dörfer, Weiden und Picknickplätze. Sie sind kaum markiert, bieten aber spektakuläre Aussichten.
  • Traditionelle Steinhöfe: In einzelnen Dörfern findet man noch Höfe mit dicken Steinmauern, Holzveranden und einfachen Ställen – ideal für atmosphärische Fotos.
  • Quellen und lokale Picknickplätze: Entlang von Bächen gibt es einfache Rastplätze mit Bänken und Quellwasser, die vor allem von Einheimischen genutzt werden.
  • Mezra-Siedlungen: Kleinste Streusiedlungen oberhalb der Dörfer, teils nur saisonal bewohnt. Sie sind perfekte Ziele für Reisende, die noch tiefer in die Bergwelt eintauchen wollen.

Legenden aus Şemdinli

Die Legende vom schützenden Berg

In einer besonders strengen Winternacht, so heißt es, drohte eine große Lawine ein Dorf im Landkreis Şemdinli zu zerstören. Doch die Schneemassen wurden wie durch unsichtbare Hand abgelenkt und rasten an den Häusern vorbei. Seitdem erzählen die Menschen, einer der Berge habe sich schützend vor das Tal gestellt – und bewache es bis heute.

Die Brücke, die Wünsche hört

Über manchen alten Übergang sagt man, er könne die Gedanken der Menschen hören. Wer nachts schweigend darüber geht und einen ehrlichen Wunsch im Herzen trägt, soll ein Zeichen erhalten – ein aufflammender Stern, ein plötzlicher Windstoß oder ein besonderes Rauschen des Wassers unter der Brücke.

Das Licht über dem Tal

Ältere Bewohner berichten von einem matten Licht, das an manchen Nächten über den Hängen wandert. Für manche ist es ein Naturphänomen, für andere die Seele eines Hirten, der seine Herde auch nach dem Tod nicht verlassen konnte und weiterhin über Şemdinli wacht.

Sagen aus Şemdinli

Der wandernde Hirte

Die Sage erzählt von einem Hirten, der jeden Pfad kannte und alle Weiden von Şemdinli begehen konnte, ohne je die Orientierung zu verlieren. Nach seinem Tod sollen in stürmischen Nächten noch immer Glockenläuten und Rufe in den Bergen zu hören sein – als ob er seine Tiere weiter zusammentreibt.

Die sprechende Quelle

In der Nähe einiger Dörfer berichten Menschen von Quellen, die „Antworten“ geben. Wer im ersten Licht des Tages schweigend Wasser schöpft und dabei an eine Frage denkt, soll im Rauschen Hinweise auf seine Zukunft hören – ob ein gutes Jahr, eine Reise oder eine neue Begegnung bevorsteht.

Der Adler über dem Pass

Über einem hohen Pass soll seit Generationen ein Adler kreisen. Fliegt er besonders tief und lange über dem Tal, deuten die Menschen das als gutes Omen: milde Winter, sichere Wege und gesunde Herden.

Küche & Rezepte aus Şemdinli

Die Küche von Şemdinli gehört zur kräftigen Bergküche des Ostens: herzhaft, nahrhaft und unkompliziert, mit viel Fleisch, Getreide, Joghurt und Brot. Viele Gerichte sind so konzipiert, dass sie lange Tage im Freien und harte Winter gut überbrücken.

  • Yayla-Suppen: Joghurtbasierte Suppen mit Reis oder Weizen, Minze und regionalen Kräutern – ideal an kühlen Abenden.
  • Gegrillte Köfte: Würzige Hackfleischbällchen vom Holzkohlegrill, serviert mit Fladenbrot, Zwiebeln und Salat.
  • Gebirgskäse & Honig: Auf den Hochweiden hergestellter Käse, kombiniert mit lokalem Honig und frischem Brot – ein typisches Bergfrühstück.

Auf einer späteren eigenen Rezeptseite können diese und weitere Spezialitäten aus Şemdinli und Hakkari mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Herkunftsgeschichten ergänzt werden.

Wandertouren & Naturpfade

Şemdinli ist ein Paradies für erfahrene Wanderer und Naturfans. Die Routen sind selten offiziell markiert, werden aber von der Bevölkerung intensiv genutzt. Wer sich auf diese Wege begibt, sollte Kondition, Orientierungssinn und Respekt vor dem Gebirge mitbringen.

  • Dorfrundwege: Rund um Dörfer wie Bağlar, Altınsu oder Günyazı bieten sich kurze Spaziergänge auf Feld- und Wirtschaftswegen an.
  • Aufstiege zu Aussichtspunkten: Steilere Pfade führen zu Felsvorsprüngen und Kuppen mit weitem Blick über Täler und Dörfer – perfekte Fotospots.
  • Yayla-Routen: Im Sommer verbinden lange Pfade die Hochweiden miteinander. Sie sollten möglichst nur mit ortskundiger Begleitung begangen werden.

Hinweis: Wegen Höhenlage, Wetterumschwüngen und Sicherheitslage sind gute Planung und aktuelle Informationen vor Ort unverzichtbar.

Klima & beste Reisezeit

Das Klima in Şemdinli ist kontinental und gebirgig: lange, kalte Winter, kurze, aber intensive Sommer. Wer den Landkreis besucht, sollte die Jahreszeiten bewusst einplanen.

  • Frühling (April–Juni): Schneeschmelze, grüne Hänge, volle Flüsse – beste Zeit für Naturerlebnisse und Fotografie.
  • Sommer (Juli–September): Warm im Tal, angenehm kühl auf den Hochweiden; ideal, um Yayla-Leben und Dorfalltag zu erleben.
  • Herbst (Oktober–November): Klare Luft, ruhige Stimmung, erste Kälteeinbrüche – gut für Reisende, die Einsamkeit suchen.
  • Winter (Dezember–März): Für erfahrene Reisende; viel Schnee, eingeschränkte Mobilität, aber eindrucksvolle Winterlandschaften.

Barrierefreiheit / Komfort

Şemdinli ist ein ländlicher Berglandkreis mit begrenzter barrierefreier Infrastruktur. Gehwege können uneben sein, Bordsteine hoch, Wege in den Dörfern häufig unbefestigt. Viele Gebäude verfügen über Stufen, enge Eingänge und einfache Sanitäranlagen.

Wer auf bestimmte Hilfsmittel angewiesen ist, sollte Unterkünfte und Transport vorab direkt kontaktieren, um wichtige Fragen zu klären (Zimmer im Erdgeschoss, Breite der Türen, Bäder, Unterstützung beim Ein- und Aussteigen usw.).

Infos für Reisende mit Behinderung

  • Unterkünfte: Spezifische barrierefreie Zimmer sind selten. Frühzeitige Rücksprache mit dem Hotel/Gästehaus ist wichtig.
  • Fortbewegung: Oft sind Minibusse das wichtigste Verkehrsmittel. Einstiegshöhen und Platzverhältnisse können eine Herausforderung sein.
  • Sehenswürdigkeiten: Viele Aussichtspunkte und historische Orte sind nur über steile Wege oder Treppen erreichbar.
  • Lokale Hilfe: Die Menschen sind meist sehr hilfsbereit und unterstützen spontan beim Tragen, Einsteigen oder Finden besser geeigneter Wege.

Fotospots in Şemdinli

  • Blick von Hängen auf die Kreisstadt: Ideal am späten Nachmittag, wenn das Licht weich über Häuser und Tal fällt.
  • Dorf Bağlar und Umgebung: Mischung aus Fluss, alten Strukturen und Bergkulisse – perfekt für stimmungsvolle Serien.
  • Yayla-Szenerien: Zelte, Herden, Hirten und weite Himmel – besonders eindrucksvoll bei Sonnenauf- oder -untergang.
  • Flussabschnitte mit Felswänden: Gute Motive für Langzeitbelichtungen und experimentelle Fotografie.

Shopping & Märkte

In Şemdinli dominieren kleine Läden, einfache Märkte und Familienbetriebe. Große Einkaufszentren oder touristische Souvenirmeilen gibt es nicht – gerade das macht den Charme aus.

  • Lebensmittel & regionale Produkte: Käse, Joghurt, Honig, getrocknete Kräuter und Nüsse.
  • Alltagstextilien: Schals, Decken, einfache Kleidung – eher Gebrauchsgüter als klassische Touristensouvenirs.
  • Kleine Andenken: Teegläser, traditionelle Teekannen, schlichte Haushaltswaren.

Beim Bummeln erlebt man vor allem das echte Alltagsleben – ein guter Kontrast zu touristischen Einkaufsmeilen großer Städte.

Gesundheit & Notfall

Die medizinische Versorgung in Şemdinli deckt grundlegende Bedürfnisse ab. Für kompliziertere Behandlungen erfolgt in der Regel die Verlegung in größere Städte wie Hakkari oder Van.

  • Reiseapotheke: Eine gut ausgestattete Reiseapotheke (Schmerzmittel, Verbandsmaterial, persönliche Medikamente) ist empfehlenswert.
  • Auslandskrankenversicherung: Eine Police mit Rücktransportoption bietet zusätzliche Sicherheit.
  • Notruf: In der gesamten Türkei gilt die Notrufnummer 112.

Sicherheit im Landkreis Şemdinli

Şemdinli liegt in einer sensiblen Grenzregion. Die Sicherheitslage kann sich verändern und wird von staatlichen Stellen laufend bewertet. Reisende sollten sich vor Anreise und während des Aufenthalts über aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise informieren.

Auf turkeyregional.com ist eine eigene, übergeordnete Sicherheits-Seite für die Türkei geplant, auf der allgemeine Hinweise, Verhaltenstipps, Notfallnummern und regionale Besonderheiten (auch für Şemdinli) gebündelt werden.

Skurriles & Besonderheiten

  • Gefühl vom „letzten Ort“: Für viele Gäste wirkt Şemdinli wie das Ende einer langen Straße – dahinter nur noch Berge und Grenzen.
  • Schneller Wetterwechsel: Sonnenschein, Nebel und Regen können sich im Gebirge innerhalb kurzer Zeit abwechseln.
  • Intensive Gesprächskultur: In Şemdinli wird viel und gern gesprochen – über Familie, Arbeit, Grenzen, Politik und das Leben in den Bergen.

FAQ – Häufige Fragen zu Şemdinli

Für wen eignet sich der Landkreis Şemdinli?

Für erfahrene Individualreisende, Natur- und Bergfreunde, Fotografen und kulturinteressierte Gäste, die bewusst abseits der großen Touristenzentren unterwegs sein möchten und mit einfachen Strukturen zurechtkommen.

Gibt es Hotels und Pensionen?

Ja, im Stadtzentrum von Şemdinli gibt es einfache Hotels und Gästehäuser. Große Hotelketten oder Luxusresorts sind nicht vorhanden – dafür eine persönliche, direkte Atmosphäre.

Kann man Şemdinli mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen?

In der Regel reist man über größere Städte wie Van oder Hakkari an und nutzt anschließend Busse oder Minibusse in Richtung Şemdinli. Vor der Abfahrt ist es sinnvoll, Fahrpläne und Straßenverhältnisse zu prüfen.

Ist Şemdinli ein klassischer Urlaubsort?

Nein. Şemdinli ist ein authentischer Berglandkreis ohne Massentourismus. Wer Komforthotels und Strand sucht, ist hier falsch – wer Natur, Kultur und echte Begegnungen möchte, genau richtig.

Alle Orte und Mahalle im Landkreis Şemdinli

Der Landkreis Şemdinli besteht aus der Kreisstadt mit mehreren Stadtvierteln (Mahalle) sowie zahlreichen Dörfern. Alle Orte werden nach und nach auf turkeyregional.com eigene Unterseiten erhalten.

Kreisstadt Şemdinli & Stadtviertel (Mahalle)

  • Şemdinli (Stadtzentrum): Verwaltungssitz des Landkreises, mit Behörden, Schulen, Geschäften und Unterkünften.
  • Beşevler Mahallesi: Wohnviertel mit dichter Bebauung, kleinen Läden und lebendigem Straßenbild.
  • Karşıyaka Mahallesi: Stadtviertel mit Hanglage und Blick auf die umliegenden Berge, Mischung aus Wohnhäusern und kleinen Geschäften.
  • Moda Mahallesi: Viertel mit Restaurants, Cafés und einigen Unterkünften – oft erste Anlaufstelle für Besucher.
  • Yayla Mahallesi: Bereich in Richtung der Ausfallstraßen zu Dörfern und Hochweiden, Übergang zwischen Stadt und ländlicher Umgebung.
  • Yeni Mahallesi: Jüngeres Wohngebiet mit neuerer Bebauung und wachsender Infrastruktur.

Dörfer im Landkreis Şemdinli

  • Alan: Bergdorf mit intensiver Viehzucht und traditioneller Hofstruktur, umgeben von Weiden und Hängen.
  • Altınsu: Siedlung mit fruchtbaren Flächen und starker landwirtschaftlicher Nutzung, Obstgärten und Feldern.
  • Bağlar: Dorf mit Gärten und Feldern, in dessen Umgebung historische Strukturen und religiöse Stätten zu finden sind.
  • Beyyurdu: Weitläufiges Dorf mit Weiden und Herden; klassische Berglandschaft und ruhiger Dorfalltag.
  • Boğazköy: Siedlung in Tal- und Passnähe, oft Ausgangspunkt für Wege in höhergelegene Bereiche.
  • Bozyamaç: Abgelegener Ort mit starkem Naturbezug und eindrucksvollen Blicken auf die Bergwelt.
  • Çalışkanlar: Landwirtschaftlich geprägtes Dorf mit Feldern, Viehhaltung und typischem Alltagsrhythmus.
  • Çatalca: Dorf in Hanglage, umgeben von Weiden und Ackerflächen, mit Aussicht auf das Umland.
  • Çubuklu: Siedlung mit traditionellen Steinhäusern und typischer Bergarchitektur.
  • Günyazı: Dorf in offener Tallage, mit Äckern und Wiesen – viel Sonne, weiter Himmel.
  • Kayalar: Ortsname verweist auf Felsformationen in der Umgebung; entsprechende Fels- und Bergkulisse prägt das Bild.
  • Konur: Ruhiges Dorf, in dem Landwirtschaft und Tierhaltung den Tagesablauf bestimmen.
  • Korgan: Größeres Dorf und wichtiger lokaler Bezugspunkt mit zentraler Rolle für umliegende Siedlungen.
  • Öveç: Siedlung an Hanglagen mit Blick auf Täler und Felder – klassisches Bergdorfpanorama.
  • Tekeli: Dorf, in dem Felder, Weiden und Streusiedlungen ineinandergreifen; gutes Beispiel für die Struktur des Landkreises.
  • Tütünlü: Historisch mit Tabakanbau verbunden; heute gemischte Landwirtschaft und ruhiger Dorfalltag.
  • Uğuraçan: Bergdorf mit weitem Blick in die Umgebung, dessen Name bei vielen mit Glück und guten Vorzeichen assoziiert wird.
  • Yaylapınar: Siedlung nahe wichtiger Hochweiden und Wasserquellen – idealer Ausgangspunkt für Yayla-Aktivitäten.
  • Yufkalı: Kleinere Siedlung, deren Name an dünnes Fladenbrot erinnert; einfache Bergküche und ländliches Leben prägen den Ort.

Zahlreiche Mezra (Kleinsiedlungen) ergänzen diese Struktur. Sie werden auf turkeyregional.com nach und nach mit eigenen Unterseiten und zusätzlichen Informationen (Geschichten, Rezepte, Wandertipps) vorgestellt.

Mezra (Weilersiedlungen) im Landkreis Şemdinli

Übersicht der zu den Dörfern gehörenden Mezra im Landkreis Şemdinli. Diese kleinen Weilersiedlungen werden später auf turkeyregional.com eigene Detailseiten erhalten.

  • Altınsu köyü – Mezra
    • Cevizpınar – kleine Streusiedlung von Altınsu mit Gärten und Wasserquelle.
    • İncesu – Mezra entlang eines Baches, landwirtschaftlich genutzt.
    • Meydan – offener Siedlungsplatz mit Feldern und Höfen.
    • Elde – ruhiger Weiler mit klassischer Bergdorf-Struktur.
    • Dereboyu – Siedlung direkt am Bachlauf, geprägt von Wiesen und Feldern.
  • Alan köyü – Mezra
    • Helane – Hauptsiedlungsbereich von Alan mit traditioneller Hofstruktur.
  • Ayranlı köyü – Mezra
    • Bêdaw – kleiner Weiler im Umfeld von Ayranlı, mit Feldern und Weiden.
  • Bağlar köyü – Mezra
    • Üzümkıran – Mezra mit Obstgärten und Weinstöcken.
    • Çamlıca – von Nadelbäumen umgebene Siedlung.
    • Güzelkaya – Weiler mit Felsformationen und weitem Blick.
    • Meşeli – von Eichen und Sträuchern umgebene Mezra.
    • Turi – kleine Siedlung mit typischen Bergfeldern.
    • Moşe – ruhige Streusiedlung mit wenigen Höfen.
    • Çem – Siedlung in Flussnähe mit Wiesen und Gärten.
    • Rüzgarlı – exponierter Weiler an einem windigen Hang.
    • Tuva – kleine Mezra mit Feldern und Viehhaltung.
    • Zorgeçit – Siedlung nahe einer Engstelle im Tal.
  • Beyyurdu köyü – Mezra
    • Bêdevê – Hauptsiedlungsbereich von Beyyurdu mit verstreuten Höfen.
  • Boğazköy köyü – Mezra
    • Aşağı Kayacık – unterer Siedlungsteil im Tal.
    • Yukarı Kayacık – oberer Siedlungsteil in Hanglage.
    • Sersilte – kleiner Weiler nahe einem Pass.
    • Tevsiyan – Bergmezra mit Blick auf das Tal.
    • Kelitan – Siedlung mit Feldern und Weideflächen.
    • Çem – Weiler am Bachlauf mit Gärten und Wiesen.
  • Bozyamaç köyü – Mezra
    • Meydan – zentrale Siedlungsfläche mit Höfen.
    • Deravi – Weiler in einem Seitental mit Feldern.
    • Öncü – kleine Siedlung am Hang, mit weiter Aussicht.
  • Çatalca köyü – Mezra
    • Erdemli – Mezra mit locker verteilten Häusern.
    • Güvenli – landwirtschaftlich geprägter Weiler.
    • Mirava – Siedlung mit Feldern und Obstbäumen.
    • Niksa – kleiner Weiler an einem Hang.
    • Soğuksu – Siedlung in der Nähe einer kühlen Quelle.
  • Çevre köyü – Mezra
    • Bay – kleine Siedlung mit Höfen und Gärten.
  • Çubuklu köyü – Mezra
    • Dinarta – Weiler in Hanglage mit Feldern.
    • Demar – kleine Siedlung mit Blick ins Tal.
    • Golita – Mezra mit Wiesen und Ackerflächen.
  • Günyazı köyü – Mezra
    • Aşağı Yiğitler – Siedlung im unteren Bereich des Tals.
    • Çalışkanlar – aktiver Weiler mit vielen Feldern.
    • Karakoç – Siedlung nahe Felshängen und Weiden.
    • Kepenek – Weiler mit traditioneller Dorfarchitektur.
    • Küplüce – Siedlung mit Höfen und kleinen Gärten.
    • Olgunlar – landwirtschaftlich geprägte Mezra.
    • Ortayiğitler – Mezra im mittleren Talabschnitt.
    • Samanlı – Siedlung mit Heu- und Strohlagern.
    • Üçgöze – Weiler nahe Quellen und Bachläufen.
    • Veli – kleine Siedlung mit wenigen Häusern.
    • Yukarı Yiğitler – oberer Siedlungsteil in Hanglage.
    • Yeniceli – jüngere Siedlung mit neuerer Bebauung.
    • Yeşilöz – grüne Mezra mit Gärten und Wiesen.
  • Kayalar köyü – Mezra
    • Erikli – Siedlung mit Obstbäumen und Gärten.
    • Husrova – Weiler mit traditioneller Hofstruktur.
    • Mağaraönü – Siedlung in der Nähe von Felsformationen.
    • Sarıca – Mezra mit Feldern und Weideland.
    • Seçkin – kleiner Weiler mit Streuhöfen.
    • Kule – Siedlung an einer markanten Erhebung.
    • Yukarı Kayalar – oberer Siedlungsbereich von Kayalar.
  • Konur köyü – Mezra
    • Aktütün – Siedlung an einem strategischen Pass.
    • Dereyani – Weiler entlang eines Baches mit Weiden.
  • Korgan köyü – Mezra
    • Akbal – kleiner Weiler mit Ackerflächen.
    • Akkavak – Siedlung mit Pappeln und Feldern.
    • Alkava – Streusiedlung mit Viehhaltung.
    • Balova – Weiler in einer breiteren Talsohle.
    • Durak – Mezra an einer Wegkreuzung.
    • Güzelkonak – Siedlung mit schöner Hanglage.
    • Aşağı Korgan – unterer Siedlungsteil.
    • Çevre – kleine Siedlung im Umfeld von Korgan.
    • Üzümkıran – Weiler mit Wein- und Obstkulturen.
    • Yukarı Korgan – oberer Siedlungsteil.
    • Kanirihan – Streusiedlung in Hanglage.
    • Tatlıca – Siedlung mit Wasser und Feldern.
    • Meşelik – von Bäumen umgebene Mezra.
    • Yaman – kleiner Weiler mit Weideflächen.
  • Öveç köyü – Mezra
    • Sûrunis – historischer Siedlungsbereich von Öveç.
    • Harmanlı – Weiler mit Feldern und Getreidescheunen.
    • Karaağaç – Siedlung mit markanten Bäumen.
    • Gare – kleine Mezra in Hanglage.
  • Tekeli köyü – Mezra
    • Balıklı – Siedlung nahe Wasserstellen.
    • Üstünağaç – höher gelegene Mezra mit Bäumen.
    • Tanyolu – Siedlung entlang eines Weges auf dem Hang.
    • Oğlaklı – Weiler mit Viehzucht und Weiden.
  • Tütünlü köyü – Mezra
    • Evliyan – historischer Siedlungskern von Tütünlü.
    • Güleç – kleine Mezra mit Feldern und Wiesen.
  • Uğuraçan köyü – Mezra
    • Betkar – älterer Siedlungsbereich von Uğuraçan.
    • Yeşilbayır – grüne Mezra an einem Hügel.
  • Yaylapınar köyü – Mezra
    • Salaran – Siedlung nahe Hochweiden.
    • Yukarı Yaylapınar – oberer Siedlungsteil.
    • İspindare – Mezra mit Quellen und Weiden.
    • Bezelan – Weiler in der Hochlage.
    • Duyi – kleine Siedlung im Berggebiet.
    • Deruki – Mezra mit wenigen Höfen und Weiden.
  • Yufkalı köyü – Mezra
    • Nêrdoşe – Siedlung in Tallage.
    • Binahare – kleiner Weiler am Hang.
    • Elmalı – Siedlung mit Obstbäumen.
    • Kola – Mezra mit verstreuten Häusern.
    • Tuğlu – Weiler mit Feldern und Weiden.
    • Aşağı Tuğlu – unterer Siedlungsteil von Tuğlu.

Video: Natur & Flusslandschaft in Şemdinli

Zum Abschluss ein Eindruck der Fluss- und Berglandschaft im Landkreis Şemdinli – ideal, um die Atmosphäre der Region nachzufühlen.

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