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Vezirköprü – Canyons, Wälder und Königsspuren am Kızılırmak
Song: Vezirköprü – Im Herz des Königslandes
Dieser moderne Schlagersong nimmt dich mit in die Canyons, Wälder und Dörfer von Vezirköprü – mit Blick auf den Şahinkaya-Kanyon, die Dumanlı- und Kunduz-Wälder und die Spuren alter Reiche.
Version 1 (Hauptversion, ca. 2:54):
Version 2 (Alternative, ca. 2:44):
Auszug aus Strophe 3–4:
Şahinkaya ragt empor, ein Monument aus Stein und Licht, und der Canyon flüstert Lieder, die dein Herz so schnell nicht bricht. Boote tragen Träume weiter, durch die Schluchten voller Glanz, und der Himmel wird zum Spiegel, wenn der Tag verglüht im Tanz.
In diesem Video bekommst du einen ersten Eindruck von Vezirköprü – von der historischen Altstadt bis zu den umliegenden Berg- und Waldlandschaften.
Über den Landkreis Vezirköprü
Vezirköprü liegt im Westen der Provinz Samsun, eingebettet in eine Landschaft aus tief eingeschnittenen Tälern, grünen Höhenzügen und dem weit verzweigten Kızılırmak-System. Der Landkreis erstreckt sich über zahlreiche Dörfer und Mahalle, die wie kleine Inseln im Meer aus Feldern, Wäldern und Hügeln liegen. Wer hier ankommt, spürt sofort den Wechsel: vom Trubel der Küstenstädte hin zu einer ruhigeren, bodenständigen Karadeniz-Welt, in der die Natur den Ton angibt.
Historisch gilt die Region als Nachfolger antiker Städte wie Neapolis und Neoklaudiopolis, später Andrapa, die in römischer und byzantinischer Zeit eine wichtige Rolle im Inneren Anatoliens spielten. Steinalte Handelswege, Brücken und Siedlungen erzählen noch heute von Zeiten, in denen Händler, Soldaten und Pilger durch diese Täler zogen. Gleichzeitig ist Vezirköprü ein moderner Bezirk mit Schulen, Märkten, Werkstätten und einer lebendigen Alltagskultur, die stark vom ländlichen Leben geprägt ist.
Der Charakter des Landkreises ist doppelt: einerseits wild-romantisch mit tiefen Canyons, naturgeschützten Wäldern und stillen Dörfern, andererseits bodenständig – mit Bauernhöfen, Handwerksbetrieben und Menschen, die Gastfreundschaft noch wortwörtlich an der Haustür leben. Genau diese Mischung macht Vezirköprü zu einem idealen Ziel für Reisende, die Anatolien abseits der üblichen Routen erleben wollen.
Geschichte & Timeline von Vezirköprü
Antike Wurzeln: Die Region gehört zu den historischen Räumen von Pontos und Paphlagonien; aus dieser Zeit stammen erste Siedlungs- und Handelsstrukturen.
Neapolis / Neoklaudiopolis: In römischer Zeit entsteht eine Stadt, die als Neapolis bzw. Neoklaudiopolis bekannt ist und Münzen sowie Inschriften hinterlässt.
Andrapa und byzantinische Epoche: Unter dem Namen Andrapa wird der Ort Bischofssitz; Kirchen und spirituelle Zentren prägen die Umgebung.
Selçuken & Osmanen: Mit der türkischen Herrschaft verschiebt sich das Zentrum in eine anatolische Stadtstruktur mit Moscheen, Karawansereien, Brücken und traditionellen Vierteln.
Osmanischer Aufschwung: Unter Persönlichkeiten wie Köprülü Mehmed Paşa gewinnt der Ort an Bedeutung; Steinbrücken, Moscheen und Häuser aus dieser Zeit sind bis heute sichtbar.
Republikzeit: Nach Gründung der Türkei entwickelt sich Vezirköprü zu einem Landkreis, der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Handel verbindet.
Heutige Rolle: Heute steht Vezirköprü für Naturtourismus, Canyons und Wandergebiete ebenso wie für ländliche Authentizität und traditionelles Handwerk.
Kultur & Traditionen
In Vezirköprü treffen Schwarzmeer-Traditionen auf das ruhige Leben des anatolischen Hinterlands. Hochzeiten mit Musik und Tanz, Dorffeste mit regionalen Gerichten, religiöse Feiertage und lokale Gedenktage strukturieren das Jahr. In vielen Dörfern werden bis heute Brote im Steinofen gebacken, Nüsse und Obst im Herbst gemeinsam geerntet und an langen Tischen in der Nachbarschaft geteilt.
Handwerk spielt eine wichtige Rolle: Holzarbeiten, Schmiedekunst, traditionelle Landwirtschaftsgeräte und kleine Reparaturwerkstätten sind Teil des Straßenbildes. Gleichzeitig ist die junge Generation über Schulen, soziale Medien und Universitätsstädte wie Samsun stärker vernetzt – so entsteht eine spannende Mischung aus Tradition und moderner Lebenswelt.
Natur & Outdoor
Das Naturkapitel von Vezirköprü beginnt im Şahinkaya-Kanyon: Steile Felswände steigen aus den türkisgrünen Wassern des Stausees, Boote ziehen ihre Bahnen durch die enge Schlucht, und an den Aussichtspunkten öffnet sich der Blick weit in die Berge. Drumherum liegen Wälder wie Dumanlı und die ausgedehnten Waldgebiete der Umgebung, in denen Wanderwege, Picknickplätze und stille Pfade warten.
Auf den Hochlagen rund um die Yaylalar wechselt die Stimmung: kühle Luft, weite Ausblicke und Sommerweiden, auf denen Kühe und Schafe grasen. Wer Ruhe sucht, findet sie an Waldlichtungen, an kleinen Bächen und an versteckten Seen. Outdoor-Fans können hier wandern, fotografieren, klettern, Boot fahren oder einfach sitzen und den Wind in den Baumwipfeln hören.
Aktivitäten & Erlebnisse
Bootstouren im Şahinkaya-Kanyon: Mit kleinen Ausflugsbooten durch den Canyon fahren, Felswände dicht neben dem Boot – ein intensives Naturerlebnis.
Wanderungen in den Wäldern: Markierte Pfade und Trampelwege führen durch Kiefern- und Mischwälder, ideal für Tagesausflüge.
Picknick & Grillen: Viele Einheimische verbringen Wochenenden im Grünen – ein guter Anlass, typische Picknickkultur mitzuerleben.
Dorfrundgänge: Zu Fuß durch kleine Mahalle streifen, Moscheen, Dorfbrunnen und Höfe entdecken und mit den Menschen ins Gespräch kommen.
Fototouren: Besonders die Felskanten des Canyons, Flussufer und Waldlichtungen sind perfekte Spots für Fotos in Morgen- oder Abendlicht.
Kulinarische Erlebnisse in Vezirköprü
Die Küche von Vezirköprü ist herzhaft, einfach und nah an der Natur. Auf den Tischen stehen häufig Gerichte mit Bohnen, Linsen, frischem Gemüse, Joghurt und Fleisch aus der Region. Brot, das im Holzofen gebacken wurde, passt zu allem – vom Frühstück bis zum Abendessen. In den Dörfern werden oft hausgemachte Butter, Käse und eingelegte Produkte angeboten.
Als Besucher solltest du dir Zeit nehmen für ein Frühstück mit Honig, Kaymak, Oliven und Eiern aus dem Dorf, ein Mittagessen mit Eintopf und Reis sowie ein Abendessen mit gegrilltem Fleisch oder Gemüse. Dazu gibt es Tee in kleinen Gläsern – und oft Geschichten, die dir nur Einheimische erzählen können.
Feste & Veranstaltungen
Im Jahreslauf finden im Landkreis verschiedene religiöse und kulturelle Feste statt: Ramadan und Opferfest, lokale Gedenktage, Dorffeste zu Erntezeiten und gelegentliche Kultur- oder Sportveranstaltungen rund um den Şahinkaya-Kanyon oder in der Stadt. Der genaue Kalender ändert sich, aber wer zur richtigen Zeit hier ist, erlebt Live-Musik, Tanz und gemeinsame Mahlzeiten unter freiem Himmel.
Viele dieser Feste sind keine großen Touristen-Events, sondern authentische Dorf- und Stadtfeste. Wer respektvoll auftritt, wird häufig eingeladen, sich dazuzusetzen und mitzufeiern – ein echtes Plus gegenüber anonymen Großveranstaltungen.
Hidden Gems in Vezirköprü
Kleine Waldlichtungen abseits der Straßen: Abzweige führen zu stillen Punkten, an denen du nur Wind, Vögel und Wasser hörst.
Alte Dorfmoscheen und Friedhöfe: In manchen Mahalle liegen kleine Moscheen und historische Grabsteine, die eine ganz stille Atmosphäre haben.
Unbekannte Aussichtspunkte auf den Canyon: Nicht nur der offizielle Aussichtspunkt, sondern auch Feldwege führen zu eindrucksvollen Blicken auf Wasser und Fels.
Traditionelle Dorfofen-Bäckereien: Manchmal findest du am Morgen kleine Läden, in denen Brot und Simit im Holzofen gebacken werden – der Duft führt dich meist direkt hin.
Legenden aus Vezirköprü
Eine beliebte Erzählung handelt von einem Adler, der hoch über dem Şahinkaya-Kanyon kreist und stets dort erscheint, wo Menschen mit reinem Herzen in die Tiefe blicken. Wer lange genug dem Wasser lauscht, so heißt es, hört in den Echos der Felswände die Stimmen der Alten, die das Tal vor Unheil bewahren sollen.
Eine andere Legende erzählt von einem Hirten, der in den Wäldern den Weg verlor und in einer Nebelnacht von einem geheimnisvollen Licht zurück ins Dorf geführt wurde. Seitdem glauben einige, dass die Wälder denjenigen schützen, der sie respektvoll betritt – und den achtlos Handelnden freundlich, aber bestimmt zurückweisen.
Sagen & Erzählungen
In manchen Dörfern kursieren Sagen über verborgene Schätze aus osmanischer Zeit, die in Höhlen oder an alten Brücken vergraben sein sollen. Die meisten wissen natürlich, dass es weniger um Gold als um die Idee geht, dass jede Familie ihren eigenen „Schatz“ an Erinnerungen und Geschichten besitzt.
Es gibt auch Erzählungen über Reisende, die nur für eine Nacht bleiben wollten und Jahre später immer noch hier sind – weil sie in Vezirköprü einen Ort gefunden haben, an dem Zeit langsamer vergeht und Beziehungen wichtiger sind als Geschwindigkeit und Lärm.
Klima & beste Reisezeit
Das Klima in Vezirköprü ist gemischt: Einflüsse des Schwarzmeerklimas treffen auf ein eher kontinentales Inlandsklima. Sommer können warm, aber in der Höhe angenehm sein, während Frühling und Herbst oft ideale Reisezeiten sind – mit frischem Grün, klaren Flüssen und milden Temperaturen. Im Winter kann es kühl und gelegentlich schneereich werden, insbesondere in den höher gelegenen Bereichen.
Für Bootstouren, Wanderungen und Picknicks sind späte Frühjahrs- und Frühsommermonate sowie der frühe Herbst besonders empfehlenswert. Wer Nebelstimmungen und Stille liebt, besucht den Canyon früh am Morgen oder außerhalb der Hochsaison.
Praktische Reisetipps
Anreise: Vezirköprü erreichst du meist über Samsun, Havza oder umliegende Städte per Bus oder Auto. Vor Ort sind Dolmuşse, Taxis und Privatwagen üblich.
Unterkünfte: Kleine Hotels, Pensionen und einfache Gästezimmer bieten eine familiäre Atmosphäre. In Dörfern kann es gelegentlich private Gästezimmer geben.
Verpflegung: Traditionelle Lokantas, Teehäuser und kleine Restaurants versorgen dich mit warmen Mahlzeiten und Tee.
Sprache: Türkisch ist die Alltagssprache; mit etwas Englisch oder deutscher Unterstützung durch turkeyregional.com kommst du gut zurecht.
Wandertouren & Naturpfade
Rund um Vezirköprü lassen sich leichte Spaziergänge und anspruchsvollere Wanderungen kombinieren: Wege entlang des Stausees, Waldpfade durch Kiefern- und Laubwälder sowie Anstiege zu Aussichtspunkten mit Blick über den Canyon. Gutes Schuhwerk, Wasser und Wetterschutz sind Pflicht – viele Pfade sind naturbelassen und nur teilweise markiert.
Barrierefreiheit / Komfort
Die Barrierefreiheit ist – wie in vielen ländlichen Regionen – unterschiedlich ausgeprägt. Einige zentrale Straßen, Plätze und Einrichtungen im Ortskern von Vezirköprü sind relativ eben, doch in Dörfern und am Canyon können unbefestigte Wege, Stufen und Steigungen den Zugang erschweren. Wenn du auf Barrierefreiheit angewiesen bist, lohnt sich eine vorherige Kontaktaufnahme mit Unterkunft und möglichen Tourenanbietern.
Infos für Reisende mit Behinderung
Reisende mit Behinderung sollten Unterkünfte gezielt nach barrierearmen Zimmern, angepassten Bädern und möglichst ebenerdigen Zugängen fragen. Für den Besuch des Şahinkaya-Kanyons kann es sinnvoll sein, private Transfers oder organisierte Touren zu nutzen, da öffentliche Verbindungen eingeschränkt und Wege teils steil sind. Hilfsbereitschaft ist groß – viele Menschen vor Ort helfen spontan, etwa beim Ein- und Aussteigen oder beim Tragen von Gepäck.
Gesundheit & Notfall
Im Zentrum von Vezirköprü findest du Apotheken und medizinische Einrichtungen. Für ernstere Fälle kann die Weiterleitung nach Samsun sinnvoll sein. Eine Reisekrankenversicherung, die die Türkei abdeckt, ist empfehlenswert. Notrufnummern (Polizei, Ambulanz, Feuerwehr) solltest du griffbereit haben.
Shopping & Märkte
Große Einkaufszentren solltest du hier nicht erwarten – das ist gerade der Reiz. Stattdessen gibt es Wochenmärkte, kleine Läden, Gemüsestände und Handwerksgeschäfte, in denen du Obst, Gemüse, Käse, Honig, Nüsse und Alltagswaren kaufen kannst. Achte auf lokale Produkte wie getrocknete Bohnen, Walnüsse, Honig oder hausgemachte Marmeladen – ideale Mitbringsel mit echtem Regionalbezug.
Skurriles & Besonderheiten
Zu den charmanten Besonderheiten gehört die typische Schwarzmeer-Höflichkeit: Manchmal wirst du in Läden oder Teehäusern gleich mehrfach gefragt, wohin du willst, woher du kommst und ob du schon gegessen hast. Auch das lebhafte Leben auf den Wochenmärkten, das scheinbare Durcheinander von Autos, Traktoren und Dolmuş in den Straßen – all das gehört zur Atmosphäre und zeigt, wie lebendig ein ländlicher Landkreis sein kann.
Nachhaltigkeit & regionaler Nutzen
Wer Vezirköprü besucht, kann die Region unterstützen, indem er in lokalen Unterkünften übernachtet, in kleinen Lokantas isst und Produkte direkt von Bauern, Handwerkern und Marktständen kauft. So bleiben Einnahmen im Landkreis und helfen dabei, Traditionen, Landschaftspflege und Dorfleben zu erhalten. Respektvoller Umgang mit Natur, sparsamer Wasserverbrauch und Müllvermeidung sind hier besonders wichtig.
Für wen eignet sich der Landkreis Vezirköprü?
Naturfans: die Canyons, Wälder und Täler lieben.
Wanderer & Outdoor-Reisende: die gern auf wenig begangenen Wegen unterwegs sind.
Kultur-Interessierte: die antike und osmanische Spuren im Hinterland suchen.
Familien & Paare: die Ruhe, Natur und echte Dorferlebnisse schätzen.
Fotografen: die dramatische Landschaften und Lichtstimmungen einfangen wollen.
Hauptorte mit Kurzbeschreibung
Vezirköprü (Zentrum): Verwaltungs-, Markt- und Schulzentrum des Landkreises mit Geschäften, Moscheen, Behörden und einem lebendigen Alltagsleben.
Narlısaray: ländlich geprägter Ort mit Feldern und Höfen, ideal als Ausgangspunkt für Touren ins Umland.
Oymaağaç: Ort mit landwirtschaftlicher Prägung, in dessen Umgebung sich Spuren älterer Siedlungsgeschichte und ländlicher Traditionen finden.
Sarıdibek: größeres Mahalle mit dörflicher Struktur und guter Anbindung an das Zentrum.
Taşkale: Wohngebiet mit Mischung aus traditionellen und neueren Gebäuden, nah an den Verbindungsstraßen.
Alle Orte & Mahalle in Vezirköprü
Im Landkreis Vezirköprü gehören 161 Mahalle und Dörfer – von zentralen Stadtvierteln bis zu abgelegenen Bergsiedlungen. Hier findest du die vollständige Übersicht:
Abdülgani – kleines, ländliches Mahalle mit ruhiger Wohnstruktur.
Adatepe – Ort mit Feldern und Ausblicken auf die umliegenden Hügel.
Ağcaalan – landwirtschaftlich geprägtes Mahalle im Landkreis.
Ağcayazı – Dorf mit klassischer Karadeniz-Dorfstruktur.
Ahmetbaba – kleines Mahalle mit dörflichen Häusern und Gärten.
Akören – ländlicher Siedlungspunkt in hügeliger Umgebung.
Alanbaşı – höher gelegener Ort mit weitem Blick.
Alancık – ruhiges Mahalle, umgeben von Feldern und Wiesen.
Alanköy – typisches Dorf mit Landwirtschaft und einfachem Dorfleben.
Alanşeyhi – Siedlung mit ländlichem Charakter und Nachbarschaftsgefühl.
Altınkaya – Mahalle nahe dem Stausee mit Bezug zum Wasser und zur Energieversorgung.
Arıca – landwirtschaftlich geprägter Ort mit Gärten und Höfen.
Atatürk – Stadtviertel im Kernbereich mit moderneren Wohnhäusern.
Avdan – ländliche Siedlung mit Feldern und traditioneller Architektur.
Aydınlı – ruhiger Ort mit weitem Blick über die Landschaft.
Aydoğdu – Dorf mit klassischem Hofleben und Feldern.
Ayvalı – Mahalle, in dem Obst- und Feldbau eine Rolle spielen.
Bahçekonak – landwirtschaftlich geprägter Ort mit Gärten und Innenhöfen.
Bahçelievler – Wohnviertel mit Ein- und Mehrfamilienhäusern.
Bahçesaray – Mahalle mit grünen Gärten und kleinem Dorfcharakter.
Bakla – ländlicher Siedlungspunkt mit Feldern und Höfen.
Başalan – Ort in erhöhter Lage mit weiten Ausblicken.
Başfakı – kleines Mahalle mit dörflichem Alltag.
Bayramköy – typisches Dorf, in dem Festtage im Namen schon mitschwingen.
Bektaş – ländliches Mahalle mit enger Nachbarschaft.
Belalan – Siedlung in hügeliger Landschaft.
Beşpınar – Ort, dessen Name auf Quellen und Wasserreichtum hinweist.
Boğaköy – Dorf im Tal, umgeben von Feldern und teils Wald.
Boğazkoru – Mahalle nahe einer Engstelle bzw. eines „Boğaz“ in der Landschaft.
Boruk – kleine Siedlung mit einfachem Dorfleben.
Burhaniye – Mahalle mit gemischter Wohn- und Landwirtschaftsstruktur.
Büyükkale – Ort, dessen Name auf eine „große Festung/Höhe“ verweist.
Çakırtaş – Mahalle mit Feldern und kleiner Bebauung.
Çalköy – klassisches Dorf mit Landwirtschaft und Tierhaltung.
Çalman – Siedlung mit ländlicher Umgebung.
Çaltı – Mahalle, in dem Felder und Buschwerk die Landschaft bestimmen.
Çamlıca – Ort mit Nadelbäumen und typischem Waldcharakter.
Çamlıdere – Dorf nahe Wald- und Bachläufen.
Çamlıkonak – Mahalle mit Bezug zu Pinienwäldern und ländlichen Häusern.
Çanaklı – Siedlung mit dörflichem Alltag und kleinen Straßen.
Çayırbaşı – Ort am Rand von Wiesen und Weiden.
Cebeli – Mahalle mit hügeliger, leicht bergiger Umgebung.
Çekalan – ländliche Siedlung mit Ackerflächen.
Çekmeden – kleines Dorf mit traditionellem Charakter.
Çeltek – Mahalle, in dessen Umgebung Felder und Wege verlaufen.
Çorakdere – Ort an einem Tal, dessen Name auf „kargen“ Boden hinweist.
Cumhuriyet – zentrales Viertel mit urbaner Struktur.
Darıçayalanı – Siedlung an einem Bach/Flusstal.
Darıçay – Mahalle mit Wasserlauf und landwirtschaftlicher Nutzung.
Değirmenbaşı – Ort, dessen Name auf Mühlen-Tradition verweist.
Devalan – kleines Mahalle mit einfacher Dorfstruktur.
Doyran – ländliches Dorf mit Feldern, Gärten und Hofleben.
Duruçay – Siedlung an einem klaren Bach („duru su“).
Elaldı – Mahalle in agrarisch geprägter Umgebung.
Elbeyi – kleines Dorf mit traditioneller Namensgebung.
Elmalı – Ort, dessen Name auf Apfelanbau hinweisen kann.
Esen – Siedlung, in der Felder und lockere Bebauung dominieren.
Esentepe – höher gelegenes Viertel mit Aussicht.
Esenyurt – Mahalle im Übergang zwischen Stadt und Land.
Fazıl Ahmet Paşa – zentrales Viertel mit Bezug zu einer historischen Persönlichkeit.
Göl – Siedlung mit Bezug zu einem See oder Wasserfläche.
Göl Yeni – jüngeres Wohngebiet in Seenähe.
Göllüalan – Mahalle in einer wasserreichen, grünen Ebene.
Gömlekhisar – Dorf mit Streuhöfen und Feldern.
Güder – ländliche Siedlung in hügeliger Lage.
Güldere – Mahalle an einem Tal, dessen Name auf Blumen („gül“) anspielt.
Habibfakı – Ort mit traditionellem Namen und dörflicher Struktur.
Hacılı – Siedlung mit religiöser Namensprägung („Hac“).
Halilbaba – Mahalle mit spirituell klingendem Ortsnamen.
Halkahavlı – Dorf mit ländlicher Struktur und Feldern.
Hayranlı – ruhiges Mahalle in natürlicher Umgebung.
Hıdırlık – traditionell benannter Ort, häufig mit Aussichtspunkt.
İmircik – kleines Dorf mit eng verbundener Nachbarschaft.
İncesu – Siedlung an einem schmalen Wasserlauf.
İnkaya – Mahalle mit Felsen oder großen Steinen in der Umgebung.
Kabalı – ländlicher Ort mit Feldern und Wäldern.
Kadıçayırı – Siedlung an einer Wiese („Çayır“), historischer Name.
Kadıoğlu – Dorf, dessen Name auf eine Familie oder Linie verweist.
Kapaklı – Mahalle nahe wichtiger Wege oder Übergänge.
Kapaklıeşme – Siedlung mit kleinem Ortskern und Feldern.
Kaplancık – Ort, dessen Name an „Tiger/Leopard“ (Kaplan) erinnert.
Karabük – Dorf mit bewaldeten und dunkleren („kara“) Flächen.
Karacaören – Mahalle mit Obstgärten und Dorfcharakter.
Karadoruk – Siedlung in Hanglage mit dunkleren Wäldern.
Karaköy – klassisches Dorf mit traditioneller Dorfstruktur.
Karanar – ländliches Mahalle mit Feldern und Wiesen.
Karapınar – Ort an einer Quelle oder Brunnen („pınar“).
Karkucak – Siedlung in hügeliger, teils bewaldeter Umgebung.
Karlı – höher gelegener Ort, in dem es im Winter eher schneit.
Kavakpınarı – Dorf an einer Quelle mit Pappeln („kavak“).
Kılıçgüney – Siedlung mit markanter Lage im Süden („güney“).
Kıranalan – Mahalle in offener, leicht bewaldeter Landschaft.
Kıratbükü – Siedlung mit Bezug zu einem Tal oder Einschnitt.
Kırma – kleines Mahalle mit Feldern und einfachen Häusern.
Kızılcakoru – Dorf mit rötlichen Böden oder Wäldern.
Kızılcaören – Siedlung mit alten Gehöften und Feldern.
Kızılkese – Mahalle mit typischer Dorfstruktur.
Kocakaya – Ort an oder unterhalb einer „großen Felswand“.
Köprübaşı – Siedlung in Nähe einer Brücke über einen Bach oder Fluss.
Kovalı – Mahalle in ländlicher Umgebung.
Küçükkale – kleiner Ort in Anhöhenlage.
Kületek – Siedlung mit Feldern und ländlichem Charakter.
Kumral – Dorf mit Feldern und Wiesen.
Kuruçay – Mahalle an einem zeitweise trockenen Bach.
Kuşçular – Siedlung mit Namen, der auf „Vogelhalter“ anspielt.
Kuyaş – kleiner Ort mit ruhiger Lage.
Kuyumcu – Mahalle mit Namen aus dem Handwerk („Goldschmied“).
Mahmatlı – Dorf mit traditioneller Struktur.
Mehmetpaşa – zentrales Viertel mit dichterer Bebauung.
Melikli – Siedlung mit historisch klingendem Namen.
Meşeli – Ort mit Eichenbestand („meşe“).
Mezraa – Streusiedlung mit Feldern und Höfen.
Nalbantlı – Mahalle mit Handwerksbezug („Hufschmied“).
Narlısaray – Ort mit Gärten und ländlicher Struktur.
Öğürlü – größeres Dorf mit aktiver Landwirtschaft.
Örencik – Siedlung mit dörflichem Kern.
Ortacamii – Viertel rund um eine zentrale Moschee.
Ortaköy – gemeinsames Dorf („Orta“), Treffpunkt in der Umgebung.
Oruç – Mahalle mit religiös geprägtem Namen.
Ovacık – Dorf in einer Ebene zwischen Hügeln.
Oymaağaç – Siedlung mit landwirtschaftlicher Prägung.
Özesentepe – höher gelegenes Wohngebiet.
Özgüney – Siedlung mit Lage im südlichen Bereich.
Özkuruçay – Mahalle an einem Bach mit wechselndem Wasserstand.
Özyörük – Dorf mit ländlicher Struktur.
Paşaköy – „Paşa-Dorf“ mit historisch anmutendem Namen.
Pazarcı – Siedlung mit Bezug zu Handel und Markt.
Samukalan – kleines Mahalle mit dörflicher Atmosphäre.
Samur – Siedlung in natürlicher Umgebung.
Saraycık – Ort mit Namen, der auf „kleinen Palast/Hof“ verweist.
Saraylı – Mahalle mit dörflicher, aber zentraler Lage.
Susuz – Mahalle mit Namen, der auf knappe Wasserressourcen hinweist.
Tabakhane – Viertel, das historisch mit Gerberei verbunden sein kann.
Tahtaköprü – Ort in der Nähe einer „Holzbrücke“.
Taşkale – Mahalle mit Hanglage und Felsen.
Taşlıyük – Siedlung auf steinigem Untergrund.
Tatarkale – historisch klingender Ortsname.
Teberük – kleines Dorf mit ruhiger Lage.
Tekkekıranı – Siedlung mit Namen, der auf Tekke-Traditionen verweisen kann.
Tepeören – Mahalle auf einem Hügel („Tepe“).
Tikenli – Ort mit Buschwerk und stacheligem Bewuchs („tiken“).
Türkmen – Siedlung mit Bezug zu turkmenischer Herkunft.
Yağcı – Name mit Bezug zu Öl-/Fettverarbeitung.
Yağınözü – Dorf mit traditioneller Struktur.
Yarbaşı – Siedlung am Rand einer Schlucht („yar“).
Yeni – „Neues“ Viertel mit teils jüngerer Bebauung.
Yeniçelik – Siedlung mit modernem Namensklang.
Yenidüzce – Mahalle in einer Ebene („düz“) mit jüngerer Entwicklung.
Yeşilada – „Grüne Insel“ – Ort mit viel Vegetation.
Yeşiltepe – grüner Hügel mit Wohngebiet.
Yolpınar – Siedlung an einer Quelle nahe der Straße.
Yukarınarlı – höher gelegener Teil eines Gebietes namens Narlı.
Yurtdağı – Mahalle mit bergiger Umgebung („dağ“).
Yürükçal – ländlicher Ort mit Hirten- und Weidebezug.
Video: Şahinkaya-Kanyon – Naturwunder bei Vezirköprü
Dieses Video zeigt dir den Şahinkaya-Kanyon mit seinen steilen Felswänden, dem türkisen Wasser und den Bootstouren – ein Highlight für Naturfans in Vezirköprü.