İmranlı (Sivas) – Straße ins Herz von Anatolien

Imranlı – Straße ins Herz von Anatolien

Version 1 (4:58) – Roadtrip-Gefühl zwischen Sivas und Erzincan, mit warmen Gitarren und einem Refrain, der den Namen İmranlı trägt.

Version 2 (5:21) – Etwas epischer Mix mit längerem Instrumentalteil, ideal für die weiten Täler rund um die Kızılırmak-Quelle.

Die Straße zieht sich wie ein Band durchs weite Land,
Sivas bleibt langsam hinter uns am Horizont.
Der Himmel brennt in tausend Tönen Abendrot,
und irgendwo da vorne wartet unser Brot.

Imranlı, Imranlı, Straße ins Herz von Anatolien,
hier wird aus jedem lauten Tag ein stilles Versprechen.
Imranlı, Imranlı, zwischen Pinien, Staub und Sternenlicht,
du hebst die Hand aus dem Fenster, sagst: „Mehr brauch ich nicht.“

Danke, Türkei regional Punkt com, für diesen Plan,
für diese Straße, auf der alles neu begann.

So hörst du den İmranlı-Song am besten

  • Starte den Song, wenn du von Zara oder Sivas kommend die ersten Hügel von İmranlı erreichst.
  • Lass die Fenster einen Spalt geöffnet – Wind, Motorengeräusch und Musik verschmelzen perfekt.
  • Ideal auch für den Weg zur Kızılırmak-Quelle oder hinunter zum İmranlı-Stausee.
  • Abends passt der Refrain wunderbar zu einem Tee im Zentrum, wenn die Lichter der Lkw über die Straße ziehen.
  • Im Winter: Kopfhörer auf und beim Blick über die verschneiten Hänge hören – echtes Hochland-Gefühl.

Tipp: Spiel den Song an, bevor du losgehst – die Stimmung passt perfekt zum ersten Blick auf die Täler rund um İmranlı.

Charakter von İmranlı: Hochgelegenes Anatolien mit weiten Tälern, kargen Hängen, rauem Klima und stillen Dörfern, in denen der Alltag noch im Rhythmus der Jahreszeiten tickt.

Hochland & Berge Kızılırmak-Quelle Fernstraßen-Atmosphäre Ruhige Dörfer

İmranlı ist kein klassischer Badeort, sondern ein Ziel für alle, die das raue Herz Anatoliens, weite Horizonte und authentische Dorfkultur erleben möchten.

Wer von Sivas Richtung Erzincan fährt, merkt irgendwann, dass die Landschaft härter, die Täler tiefer und der Himmel weiter wird – genau dort beginnt İmranlı. Als östlichster Landkreis der Provinz liegt er auf rund 1.650 Metern Höhe und bildet den Übergang von Zentralanatolien zu den gebirgigen Regionen Richtung Osten. Die Straße schneidet sich durch weite Hochflächen, auf denen der Wind ungebremst über Steppe und Kiefernhänge streicht.

Geografisch ist İmranlı ein Land der Kontraste: karge, fast mondartige Hänge gehen in fruchtbare Täler über, die vom Oberlauf des Kızılırmak und seinen Zuflüssen geprägt sind. Die Kızılırmak-Quelle in den Hängen des Kızıldağ gilt als eines der prägenden Elemente der Region – ein Fluss, der hier unscheinbar beginnt und sich dann einmal quer durch die Türkei zieht. Dazwischen liegen Dutzende Dörfer, verstreut über die Höhenzüge, viele davon mit kurdisch-alevitischer Koçgiri-Prägung und einer besonderen Dorfkultur.

Das Zentrum von İmranlı selbst ist überschaubar: ein paar Straßen, kleine Geschäfte, Teehäuser, eine Moschee, ein Krankenhaus, Schulen. Es ist der typische Ort, an dem man eher Benzin und Proviant nachfüllt, als große Sehenswürdigkeiten zu „abhaken“. Gerade darin liegt der Reiz: Hier erlebst du das alltägliche Anatolien – Gespräche an der Zapfsäule, neugierige Fragen im Teegarten, Kinder, die vom Schulbus springen und sofort in die Seitengassen verschwinden.

Historisch lag die Gegend an der Schnittstelle verschiedener Reiche: Hethiter, Perser, hellenistische Reiche, Römer, Byzantiner und später Seldschuken und Osmanen hinterließen ihre Spuren eher im Hinterland als in monumentalen Bauten. Vieles über die Region ist bis heute eher mündlich überliefert. In der Republikzeit wurde İmranlı schließlich als eigenständiger Landkreis organisiert, die Straßenverbindungen ausgebaut und mit dem Stausee am Kızılırmak ein wichtiges Wasserprojekt geschaffen.

Wer hier unterwegs ist, spürt schnell: Die Jahreszeiten bestimmen das Leben. Lange, schneereiche Winter schließen manche Dörfer für kurze Zeit ab, im Frühling verwandeln sich die Hänge in grüne Weiden, im Sommer glitzert der Stausee in der Sonne und im Herbst dominiert ein warmes, goldenes Licht. İmranlı eignet sich nicht für Hektik – es ist ein Ort, an dem man aussteigt, tief durchatmet und sich fragt, wie viel Alltag man tatsächlich braucht.

Für Reisende, die offen sind für Gespräche und spontane Einladungen, wird der Landkreis schnell zu einem besonderen Kapitel jeder Türkei-Tour: ein Stück hoch gelegenes Anatolien, abseits klassischer Touren, aber voller leiser Geschichten, weiter Blicke und unerwarteter Begegnungen in den Dörfern entlang der Fernstraße.

İmranlı ist von einer Mischung aus türkischer und kurdischer Dorfkultur geprägt. In vielen Dörfern gehören Alevitentum, gemeinschaftliche Cem-Zeremonien und Saz-Klänge zum Alltag, während im Zentrum eher die klassische, sunnitisch geprägte Kleinstadtatmosphäre dominiert. Diese Vielfalt spürt man vor allem bei Festen, Hochzeiten und religiösen Tagen, wenn die Menschen aus den umliegenden Dörfern zusammenkommen.

Abends sitzen Männer wie Frauen im Teegarten, diskutieren Politik, Viehpreise oder das Wetter des kommenden Winters. Geschichten über harte Schneejahre, in denen die Straße tagelang gesperrt war, werden mit einem Augenzwinkern erzählt – die Härte der Natur ist Teil der Identität. Gastfreundschaft ist dabei selbstverständlich: Ein „Hoş geldiniz“ und ein Teeglas stehen oft schneller auf dem Tisch, als du dein Auto geparkt hast.

Musik spielt eine besondere Rolle: Halay-Tänze bei Hochzeiten, lange Saz-Balladen über Heimweh, Liebe und die Berge der Koçgiri-Region – vieles davon versteht man auch ohne Türkischkenntnisse. Wer Glück hat, erlebt in einem Dorf eine spontane Musikrunde im Hof: ein paar Stühle, ein Samowar, Sternenhimmel – und Geschichten, die in Liedern weiterleben.

İmranlı ist ein Reiseziel für Entdecker, nicht für Programmtouristen. Die wichtigsten Aktivitäten drehen sich um Natur, Dorfleben und ruhige Fahrten durch die Täler. Du kannst am Stausee anhalten, einen Spaziergang entlang der Ufer machen, fotografieren oder einfach im Auto sitzen und die Aussicht auf Wasser, Hügel und weidende Tiere genießen.

Besonders spannend sind Abstecher in die Dörfer: Kleine Nebenstraßen führen nach Delice, Aşağıçulha, Yukarıçulha oder Bardaklı – Orte, in denen die Zeit etwas langsamer verläuft. Ein kurzer Spaziergang durchs Dorf, ein Kaffee beim Dorfladen, ein Blick auf die einfachen Häuser und die Ställe dahinter – all das gehört in İmranlı zur „Aktivität“ dazu.

Im Sommer bieten sich einfache Trekkingtouren entlang von Feldwegen oder auf die umliegenden Hügel an. Im Winter – mit entsprechender Ausrüstung – sind Schneespaziergänge und Fototouren möglich, wenn die Sonne auf den Schnee scheint und der Himmel tiefblau ist. Wichtig: Immer Wetterlage und Straßenverhältnisse im Blick behalten.

1 Tag: İmranlı-Stausee & Dorfblicke

Starte vormittags in Sivas oder Zara und plane den ersten längeren Halt am İmranlı-Stausee ein. Von der Straße aus erreichst du Aussichtspunkte, von denen sich der See wie ein blauer Fleck im graugelben Hochland ausbreitet. Nachmittags fährst du weiter ins Zentrum, trinkst Tee und machst einen kurzen Spaziergang durch die Mahalle im Ort. Auf dem Rückweg kannst du in einem der nahegelegenen Dörfer kurz anhalten.

2 Tage: Kızılırmak-Quelle & Koçgiri-Dörfer

Mit etwas Planung lässt sich ein zweitägiger Abstecher ins Hochland einbauen: Tag 1 fokussierst du dich auf Stausee, Zentrum und nähere Dörfer wie Delice oder Aşağıçulha. Tag 2 nutzt du, um Richtung Kızıldağ zu fahren und die Ursprungsregion des Kızılırmak zu erleben. Je nach Kondition sind kleinere Wanderungen möglich – immer mit Blick darauf, dass du bei Wetterumschwüngen zügig zurück zur Hauptstraße kommst.

Kombination mit anderen Landkreisen

İmranlı lässt sich ideal mit Zara, Divriği, Refahiye oder Suşehri kombinieren. Plane die Strecken so, dass du genug Zeit für Pausen und spontane Foto-Stopps hast – die Entfernungen wirken auf der Karte kurz, aber die Bergstraßen und das Wetter können die Fahrzeiten verlängern.

İmranlı ist touristisch kaum erschlossen – ein Vorteil für alle, die Ruhe suchen, aber auch eine Verantwortung. Müll mitnehmen, Tiere nicht stören, Zäune respektieren und nicht über private Felder laufen, gehört hier zur Grundausstattung eines respektvollen Besuchs. Viele Dörfer sind klein, und jede Störung fällt auf.

Versuche, lokale Strukturen zu unterstützen: Kaufe im Dorfladen ein, tanke nach Möglichkeit vor Ort, trinke einen Tee im kleinen Café und nutze, wenn verfügbar, einfache Unterkünfte. So bleibt mehr Wertschöpfung in der Region, und dein Besuch wird eher als Bereicherung empfunden.

  • Roadtrip-Fans: Ideal als Etappe auf einer langen Anatolien-Route, vor allem zwischen Zentralanatolien und dem Osten.
  • Naturliebhaber: Für alle, die karge Hochlandlandschaften, weite Blicke und echte Ruhe schätzen.
  • Kultur-Interessierte: Wer Dorfleben, Alevitentum und Koçgiri-Region verstehen will, ist hier richtig.
  • Fotografen: Perfekt für Lichtstimmungen im Morgen- und Abendlicht, vor allem am Stausee und in den Dörfern.

Weniger geeignet ist İmranlı für Reisende, die klassische Sightseeing-Programme mit Museumsbesuchen und dichtem Restaurantnetz suchen. Hier zählen Zeit, Offenheit und warme Kleidung mehr als eine Liste von Attraktionen.

Die Küche in İmranlı ist deftig und bodenständig: Bulgur, Bohnen, Fleischgerichte, Joghurt und frisches Brot dominieren. In einfachen Lokalen an der Straße bekommst du meist klassische Speisen wie kuru fasulye, etli yahni oder menemen. Dazu wird fast immer schwarzer Tee serviert, manchmal auch ayran aus lokal produzierter Milch.

Besonders gut schmecken hier Gerichte, die langsam über dem Holzfeuer gegart werden – etwa Fleisch und Kartoffeln in Tontöpfen. In den Dörfern sind hausgemachte Marmeladen, Honig und getrocknete Kräuter typische Mitbringsel. Wenn du nach Rezeptideen suchst, lohnt es sich, nach dem traditionellen Umgang mit Kichererbsen, Linsen und getrockneten Paprika zu fragen – vieles davon trägt bis heute die Handschrift der alten Winterküche Anatoliens.

Landschaftlich dominieren in İmranlı Hochplateaus, steile Hänge und Täler, die sich zum Kızılırmak hinunterziehen. Im Frühjahr blühen die Hänge, im Sommer bleibt es trotz Wärme meist trocken und klar, im Herbst färben sich Büsche und kleine Haine in warmen Gelb- und Rottönen.

Der İmranlı-Stausee am Oberlauf des Kızılırmak ist ein besonderes Outdoor-Ziel: Vogelbeobachtung, Fotospaziergänge, gelegentlich Angler am Ufer – alles in einer stillen Kulisse, in der du den Wind hörst, aber selten andere Besucher triffst. Abseits der Hauptstraße gibt es zahlreiche Feldwege, die sich für einfache Wanderungen eignen. Auf längere Touren solltest du dich aber nur mit guter Vorbereitung und Offline-Karten einlassen.

Große, überregionale Festivals sind in İmranlı selten – dafür gibt es viele kleine, lokale Ereignisse. In manchen Dörfern werden im Sommer traditionelle Yayla-Feste gefeiert, wenn die Herden auf die Hochweiden ziehen. Dann wird gemeinsam gekocht, Musik gemacht und bis spät in die Nacht getanzt.

Hinzu kommen religiöse Festtage wie Ramazan- und Kurbanbayram, an denen auch Reisende willkommen sind – vorausgesetzt, sie verhalten sich zurückhaltend und respektvoll. Wer mehrere Tage in der Region bleibt, kann im Zentrum von İmranlı beim Muhtarlık oder im Kaymakamlık nach aktuellen Veranstaltungen fragen.

  • Frühe Zeit: Die Region um İmranlı stand nacheinander unter dem Einfluss von Hethitern, Persern, hellenistischen Reichen, Römern und Byzantinern; viele Spuren sind nur noch in Quellen erwähnt, nicht als sichtbare Monumente erhalten.
  • Seltschuken & Osmanen: Mit der türkischen Besiedlung und der Integration in das osmanische Reich entstanden Dörfer, Weidegebiete und Handelswege Richtung Osten und Schwarzes Meer.
  • Historischer Name: In älteren Quellen taucht die Bezeichnung „Çit Sahrası“ auf – ein Hinweis auf die offene, sahraleartige Landschaft des Hochlands.
  • 20. Jahrhundert: Nach Gründung der Republik wird İmranlı zum eigenständigen Landkreis, Straßen und Basisinfrastruktur werden ausgebaut.
  • Späte 1990er–2000er: Bau des İmranlı-Stausees am Kızılırmak, der heute Wasserwirtschaft und Landwirtschaft der Region prägt.
  • Heute: İmranlı bleibt dünn besiedelt, gewinnt aber langsam Aufmerksamkeit bei Roadtrip-Fans und Reisenden, die bewusst abseits der großen Routen unterwegs sind.

Die wahren Schätze von İmranlı sind selten beschildert. Viele davon entdeckst du eher zufällig, wenn du einer Nebenstraße folgst oder einem Tipp aus dem Teegarten vertraust. Dazu gehören stille Aussichtspunkte am Stausee, einsame Täler, in denen nur ein Bach, ein paar Pappeln und eine Handvoll Häuser stehen, sowie die Koçgiri-Dörfer mit ihrer besonderen Atmosphäre.

Besonders eindrücklich sind Dörfer wie Delice, Aşağıçulha oder Yukarıçulha: winzig, oft mit wenigen Dutzend Einwohnern, aber mit gewaltigen Blicken über die Täler. Die Abendsonne, die hier über Ställen, Heuhaufen und Hängen liegt, ist ein Fotomotiv für sich. Ein weiterer Hidden Gem ist die ruhige Uferzone des Stausees abseits der Straße – dort, wo nur ein Feldweg hinführt und du das Gefühl hast, den See für dich allein zu haben.

Eine häufig erzählte Legende rankt sich um die Farbe des Kızılırmak. Man sagt, der Fluss sei deshalb „rot“, weil er auf seinem Weg die Erinnerungen der Menschen mit sich trägt – Freude, Trauer, Liebe, Abschied. Wenn die Sonne im Frühjahr tief steht und das Wasser an manchen Stellen tatsächlich rötlich schimmert, glauben die Kinder im Dorf, dies seien die Spuren alter Geschichten, die der Fluss nie ganz loslässt.

Eine andere Erzählung berichtet von einem Hirten, der im Nebel die Quelle des Flusses gesucht haben soll. Tagelang irrte er zwischen den Hängen umher, bis er erschöpft einschlief. Im Traum sprach der Berg zu ihm und sagte: „Solange du suchst, bist du unterwegs. Wenn du aufhörst zu suchen, findest du mich.“ Als der Hirt am nächsten Morgen aufwachte, sah er neben sich eine kleine Quelle aus dem Boden sprudeln – und schwor, nie wieder im Leben zu sehr zu eilen.

In manchen Dörfern erzählt man sich von einer unsichtbaren Burg – vielleicht inspiriert vom Dorf Görünmezkale, dessen Name „unsichtbare Festung“ bedeutet. Nach der Sage können nur diejenigen die Burg sehen, die mit reinem Herzen reisen und niemanden unterwegs schlecht behandelt haben. Für alle anderen ist sie nur ein Hügel im Gegenlicht.

Auch die langen Winter haben ihre Geschichten: Kinder hören, dass in besonders schneereichen Nächten die Stimmen der Vorfahren im Wind zu hören sind, wenn dieser über die Dächer fegt. Dann sitzen die Familien enger beisammen, das Radio läuft leise, und es werden alte Sagen von Auswanderung, Rückkehr und von Menschen erzählt, die nach Jahren in der Fremde wieder in ihre Täler zurückkamen.

İmranlı hat ein ausgeprägtes Kontinentalklima: lange, kalte und schneereiche Winter, kurze, trockene Sommer. Der Frühling kommt spät und kann bis in den Mai hinein frisch bleiben, während im Herbst oft klare Tage mit kühler Luft und intensiven Farben dominieren.

Als beste Reisezeit gelten grob Ende Mai bis Anfang Oktober. Wer viel wandern möchte, sollte Juni und September bevorzugen – dann sind die Tage angenehm, aber nicht zu heiß. Im Winter ist die Region nur etwas für sehr erfahrene Reisende mit guter Vorbereitung, Winterreifen und idealerweise Schneeketten im Kofferraum.

Kurzrunde am Stausee

Suche dir einen sicheren Parkplatz oberhalb des Stausees und folge einem der Feldwege entlang der Uferlinie. Die Runde lässt sich je nach Kondition variieren und bietet immer wieder neue Perspektiven auf Wasser, Hänge und Weideflächen. Perfekt für 1–2 Stunden Bewegung.

Dorf-zu-Dorf-Spaziergänge

In der Nähe des Zentrums lassen sich kurze Strecken zwischen benachbarten Dörfern gehen, etwa zwischen Aşağıçulha und Yukarıçulha oder rund um Delice. Ideal ist es, das Auto im ersten Dorf zu lassen, zu Fuß zu gehen und sich danach von einer lokalen Mitfahrgelegenheit zurückbringen zu lassen – mit etwas Glück ergibt sich ein spontaner Tee-Stopp.

Hochland-Blicke Richtung Kızıldağ

Wer mehr Erfahrung hat, kann Feldwege nutzen, die in Richtung höherer Lagen zeigen. Es ist ratsam, eine Offline-Karte zu verwenden, auf Wetterumschwünge zu achten und rechtzeitig umzukehren. Offizielle, markierte Wanderwege gibt es kaum, dafür sehr viel ursprüngliche Landschaft.

In İmranlı gibt es nur begrenzte barrierefreie Infrastruktur. Die Hauptstraßen im Zentrum sind asphaltiert, Bordsteine und Gehwege sind jedoch nicht überall abgesenkt, und viele Gebäude haben Stufen am Eingang. Ländliche Wege sind meist unbefestigt, holprig und bei Regen oder Schnee schwer zugänglich.

Wer auf einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe angewiesen ist, sollte Besuche von Dörfern gut planen und im Vorfeld mit Unterkünften oder lokalen Kontakten sprechen. Für kurze Aufenthalte bieten sich vor allem das Zentrum, einige offizielle Gebäude und der Bereich um den Stausee mit gut erreichbaren Aussichtspunkten an.

  • Anreise: Am bequemsten mit eigenem Fahrzeug oder Fahrer, da öffentliche Busse selten barrierefrei sind.
  • Unterkünfte: Es gibt nur wenige einfache Pensionen; vorab nachfragen, ob Zimmer ebenerdig liegen und wie der Zugang gestaltet ist.
  • Winter: Glatte Straßen und Schnee machen die Region für mobilitätseingeschränkte Reisende anspruchsvoll – Winterreisen solltest du nur mit guter Vorbereitung planen.
  • Hilfsbereitschaft: Die Menschen vor Ort sind in der Regel sehr hilfsbereit; mit etwas Geduld lassen sich viele praktische Hürden spontan lösen.
  • İmranlı-Stausee: Weite Wasserfläche im Hochland, besonders bei Sonnenaufgang und -untergang fotogen.
  • Dörfer wie Delice oder Maden: Traditionelle Häuser, Ställe, Felder und ein weiter Himmel – ideale Motive für authentische Dorfaufnahmen.
  • Blicke von Nebenstraßen: Schon wenige Minuten abseits der Hauptstraße eröffnen sich grandiose Panoramen über Täler und Hänge.
  • Winterlandschaften: Verschneite Hügel, Rauch aus Schornsteinen und einsame Bäume auf Hügelkämmen – die Region ist ein Winterfototraum, sofern die Anreise sicher möglich ist.

Im Zentrum von İmranlı gibt es ein İlçe-Hospital sowie weitere Gesundheitseinrichtungen, in denen grundlegende medizinische Versorgung, Notfallhilfe und einfache Diagnostik möglich sind. Für komplexere Behandlungen wird meist nach Sivas oder in andere größere Städte überwiesen.

Notiere dir vor der Reise die wichtigsten Notrufnummern der Türkei (Polizei 155, Gendarmerie 156, Ambulanz 112) und speichere deine Unterkunft als Kontakt im Telefon. Da die Distanzen groß und Straßen im Winter herausfordernd sein können, ist eine vorausschauende Planung besonders wichtig – vor allem bei chronischen Erkrankungen.

In İmranlı findest du vor allem kleine Läden, Bäckereien, Metzger und einige einfache Lokale entlang der Hauptstraße. Wochenmärkte bieten je nach Wochentag frisches Gemüse, Obst, Käse, Oliven, Hülsenfrüchte und Haushaltswaren. Typische Mitbringsel sind getrocknete Kräuter, regionale Bohnen, Honig und hausgemachte Marmeladen.

In der Türkei ist es normal, dass Ladenbesitzer und Restaurantmitarbeiter Gäste freundlich ansprechen und ins Geschäft einladen – das gehört zur Kultur. Wenn die Ansprache herzlich und nicht aufdringlich ist, kannst du einfach mit einem Lächeln reagieren, kurz schauen oder freundlich ablehnen. Wird jemand jedoch sehr aggressiv, drängend oder unangenehm, ist das ein Hinweis auf eine mögliche Touristenfalle: In solchen Fällen höflich, aber bestimmt „hayır, teşekkürler“ sagen und weitergehen.

Manche Ortsnamen in İmranlı wirken wie kleine Geschichten: Görünmezkale („unsichtbare Burg“), Sinek („Fliege“) oder Kabaktepeler („Kürbishügel“) bleiben automatisch im Gedächtnis. Für viele Dörfer existieren eigene Anekdoten, die nur im Dorf selbst erzählt werden – ein Grund mehr, bei einem Tee nachzufragen, wie es zu solchen Namen kam.

Eine weitere Besonderheit ist die Stimmung auf der Fernstraße: Lkw-Reihen im Winter, Hirten mit ihren Herden im Sommer, dazu das Gefühl, auf einer der langen Adern Anatoliens unterwegs zu sein. Wer Landschaften liebt, in denen wenig passiert, aber alles wirkt, findet hier einen ganz eigenen Zauber.

  • İmranlı-Stausee: Weitläufiger See am Oberlauf des Kızılırmak, ideal für Aussichten, Fotos und stille Momente.
  • Kızılırmak-Quelle (Region Kızıldağ): Ursprungsgebiet des längsten rein türkischen Flusses – landschaftlich wie symbolisch spannend.
  • Zentrum von İmranlı: Kleine Stadt mit Teegärten, Läden und Alltagsleben fernab vom Massentourismus.
  • Dörfer der Koçgiri-Region: Orte wie Piredeede, Ortaköy oder Bardaklı, in denen du traditionelle Dorfkultur und weite Blicke erlebst.
  • Hochlandpanoramen entlang der Straße nach Zara, Suşehri oder Erzincan: Zahlreiche, unmarkierte Fotopunkte mit großem Weitblick.
  • Abgelegene Uferbereiche des İmranlı-Stausees: Über Feldwege erreichbar, mit ruhigen Picknick- und Fotoplätzen.
  • Delice Köyü: Dorf mit weitem Blick über Täler, ideal für Drohnen- und Weitwinkelaufnahmen.
  • Aşağıçulha & Yukarıçulha: Zwei kleine Dörfer nahe dem Zentrum – perfekt für kurze Spaziergänge und Alltagsbeobachtungen.
  • Dorf Görünmezkale: Ein Name, der neugierig macht – und eine Landschaft, die sich erst im richtigen Licht ganz zeigt.
  • Kleine Plateau-Wege oberhalb der Hauptstraße: Unbefestigte Wege mit stillem, eindrucksvollem Panorama, besonders im Abendlicht.

Ist İmranlı sicher für Individualreisende?

Ja, die Region gilt als ruhig und sicher. Wie überall solltest du nachts nicht unnötig in sehr abgelegenen Gebieten unterwegs sein und auf Wetter- und Straßenverhältnisse achten.

Brauche ich im Winter Schneeketten?

Dringend empfohlen. Die Straßen können schnell verschneit oder vereist sein, und die Höhenlage sorgt für längere Winterphasen. Winterreifen sind Pflicht, Schneeketten sehr sinnvoll.

Gibt es Unterkünfte in İmranlı?

Es gibt nur wenige einfache Unterkünfte und Pensionen. Für mehr Auswahl kannst du in Zara, Suşehri oder Sivas übernachten und İmranlı als Tagesausflug einplanen.

Kann ich İmranlı mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen?

Es verkehren Dolmuş- und Linienbusse, aber nicht sehr häufig. Für flexible Routen und Abstecher in die Dörfer ist ein eigenes Fahrzeug deutlich praktischer.

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Für einen ersten Eindruck reicht ein Tag mit Stausee, Zentrum und einem Dorfstopp. Wenn du wandern, fotografieren und mehrere Dörfer besuchen möchtest, sind zwei Tage ideal.

  • İmranlı Zentrum: Verwaltungssitz des Landkreises mit Teegärten, kleinen Läden, Krankenhaus und einfacher Infrastruktur – idealer Ausgangspunkt für Fahrten in die Dörfer.
  • Karacaören (Bucak-Zentrum): Ländliches Teilzentrum mit Dorfcharakter, umgeben von Hügeln und Feldern – guter Stopp für einen Tee auf halber Strecke zu entfernteren Dörfern.
  • Delice: Kleines Dorf unweit des Zentrums, bekannt für ruhige Lage und weite Blicke ins Tal; eignet sich gut für kurze Spaziergänge und Dorffotografie.
  • Maden: Typisches Hochland-Dorf mit traditioneller Bauweise, Stallhöfen und einer Atmosphäre, die besonders in der kalten Jahreszeit eindrucksvoll wirkt.
  • Aşağıçulha & Yukarıçulha: Zwei benachbarte Dörfer mit enger Verbindung zum Zentrum – hier erlebst du Dorfalltag in kurzer Distanz zur Hauptstraße.

Mahalle in İmranlı-Zentrum

  • Çarşıbaşı Mahallesi: Zentrales Viertel rund um Geschäfte, Markt und Alltagstreiben.
  • Durcan Mahallesi: Wohnviertel mit typischen Straßen, in denen Kinder spielen und Nachbarn sich gut kennen.
  • Karatekin Mahallesi: Ruhige Wohnlage mit Blick auf umliegende Hänge und Felder.
  • Karşıyaka Mahallesi: Viertel auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptachse – klassisches Wohngebiet mit einfachem Stadtgefühl.
  • Kızılırmak Mahallesi: Name erinnert an den berühmten Fluss; einfache Häuser, kurze Wege ins Zentrum.
  • Vali Tuncel Mahallesi: Bereich mit öffentlichen Einrichtungen und dem Krankenhaus – praktisch für kurze Wege.
  • Yaylacık Mahallesi: Viertel mit etwas offeneren Strukturen und Blick auf die Hänge, Name spielt auf Hochweiden an.
  • Yeni Mahalle: „Neues Viertel“ mit eher jüngeren Wohnbauten und lockerer Bebauung.
  • Yenidoğan Mahallesi: Wohngebiet mit ruhigen Straßen, in dem sich das tägliche Leben eher gemächlich abspielt.

Dörfer im Landkreis İmranlı

  • Akçakale: Dorf in Hochlage, bekannt für weite Blicke und einfache Landwirtschaft.
  • Akkaya: Ländlicher Ort mit steinigen Hängen, Schaf- und Ziegenhaltung prägen das Bild.
  • Aksu: Kleines Dorf, dessen Name auf Wasser hinweist, auch wenn es eher von Feldern umgeben ist.
  • Alacahacı: Streusiedlung mit traditioneller Bauweise und ruhigem Dorfkern.
  • Altınca: Hochlanddorf mit langen Wintern und klaren Sternennächten.
  • Ardıçalan: Dorf in der Nähe von Wacholderhängen; Blick über weite Täler.
  • Arık: Kleiner Ort mit starker Bindung an Viehhaltung und Heuernte.
  • Aşağıboğaz: Dorf in einem Talabschnitt, in dem sich Landschaft und Straße verengen.
  • Aşağıçulha: Nahe am Zentrum gelegenes Dorf mit unkompliziertem Zugang von der Hauptstraße.
  • Aşağışeyhli: Ländliche Siedlung mit Feldern und kleinen Hausgruppen.
  • Atlıca: Name erinnert an Pferde; heute ruhiges Dorf mit Landwirtschaft und Tierhaltung.
  • Avşar: Ort mit traditionellen Strukturen und typischer Hochlandarchitektur.
  • Aydın: Kleines Dorf, das sich an sonnenexponierte Hänge schmiegt.
  • Aydoğan: Siedlung mit locker verteilten Häusern und weiten Weideflächen.
  • Bağyazı: Dorf zwischen Feldern und Bachläufen – im Frühjahr besonders grün.
  • Bahadun: Ruhiges Hochlanddorf mit klarer Luft und weiten Horizonten.
  • Bahtiyar: Kleine Siedlung, in der viele Familien seit Generationen bleiben.
  • Bardaklı: Winziges Dorf in Hanglage – ideal für stille Fotomomente.
  • Başlıca: Dorf mit klassischem Straßenverlauf und kleinem Dorfplatz.
  • Becek: Abgelegenes Dorf, in dem die Landwirtschaft den Tagesrhythmus bestimmt.
  • Beğendik: Ort mit wenigen Häusern, dafür umso mehr Ausblick.
  • Boğanak: Typisches Hochlanddorf, winterlich oft tief verschneit.
  • Boğazören: Siedlung in einer Art „Passlage“, wo Täler zusammentreffen.
  • Borular: Kleines Dorf mit landwirtschaftlicher Prägung und ruhiger Atmosphäre.
  • Bulgurluk: Name erinnert an Getreideprodukte – Felder bestimmen das Bild.
  • Çalıyurt: Ort nahe Busch- und Strauchzonen, mit einfachen Häusern.
  • Çandır: Ländliches Dorf mit traditioneller Architektur und weitem Himmel.
  • Celaldamı: Siedlung mit verstreut liegenden Höfen und Feldern.
  • Cerit: Dorf mit enger Gemeinschaft und starkem Bezug zum Umland.
  • Çukuryurt: „Tief liegender Ort“ in einer Senke mit Schutz vor Wind.
  • Dağyurdu: Wie der Name sagt: „Bergheimat“ – Dorf zwischen Höhenzügen.
  • Darıseki: Ländliche Siedlung, in der Felder und Viehhaltung dominieren.
  • Delice: Dorf mit eindrucksvollen Ausblicken – idealer Halt für einen kurzen Spaziergang.
  • Demirtaş: Kleiner Ort mit schlichten Häusern und viel Ruhe.
  • Dereköy: Bachnahes Dorf, in dem Wasser und Weiden eng zusammenliegen.
  • Doğançal: Abgelegene Siedlung, umgeben von Feldern und Hängen.
  • Ekincik: Dorf mit stark landwirtschaftlicher Ausrichtung; Name spielt auf „Ernte“ an.
  • Erdemşah: Ort mit kleinem Dorfkern und traditionellem Lebensstil.
  • Eskidere: „Alter Fluss“-Dorf, in dessen Nähe Bachläufe und Täler liegen.
  • Eskikapumahmut: Siedlung mit historischem Namen und verstreuten Häusern.
  • Eskikeşlik: Kleines Dorf, in dem sich alte und neue Häuser mischen.
  • Gelenli: Ort, der Reisenden mit offenem Dorfplatz und Teestopp begegnet.
  • Gelintarla: Name erinnert an „Brautfeld“ – ländlich und ruhig.
  • Gökçebel: Dorf an einem Hügel, der weite Blicke erlaubt.
  • Gökdere: Bachnahes Dorf mit frischem Grün im Frühjahr.
  • Görünmezkale: Siedlung mit geheimnisvollem Namen – perfekt für Fantasie und Fotos.
  • Güven: „Vertrauen“ heißt der Name – kleines Dorf mit enger Gemeinschaft.
  • Kabaktepeler: Hügelige Gegend, deren Name an Kürbisfelder erinnert.
  • Kapukaya: Dorf bei markanten Felsformationen – „Fels am Tor“.
  • Kapumahmut: Siedlung mit historisch gewachsenem Namen und ruhigem Alltag.
  • Karaboğaz: Ort in einem engeren Talabschnitt mit markanter Lage.
  • Karacahisar: Dorfname mit Anklang an „schwarze Burg“, umgeben von Hängen.
  • Karacaören (Bucak-Zentrum): Kleines Zentrum mit Dorfcharakter und einigen Dienstleistungen.
  • Karaçayır: Hochlandwiesen und dunklere Böden – ideal für Weidewirtschaft.
  • Karahüseyin: Siedlung mit starkem Bezug zu Viehhaltung und Landwirtschaft.
  • Karapınar: Wasserstelle und Häuser – typisches Dorf in offener Landschaft.
  • Karataş: Name bedeutet „schwarzer Stein“ – Dorf mit steiniger Umgebung.
  • Karlık: Ort, in dem Schnee im Winter oft lange liegen bleibt.
  • Kasaplar: „Metzger“ – Name verweist auf Tierhaltung und Fleischverarbeitung.
  • Kavalcık: Kleiner Ort im Hochland mit weiten Wiesen.
  • Kemreli: Ländliche Siedlung mit traditionellem Häuserbild.
  • Kerimoğlu: Dorf mit Familien, die seit Generationen hier leben.
  • Kevenli: Name verweist auf typische Hochlandpflanzen, die hier wachsen.
  • Kılıçköy: Dorf mit Streusiedlungsstruktur und weitem Blick über Täler.
  • Kızılmezraa: Name spielt auf rötliche Böden oder Felder an.
  • Kızıltepe: Ort bei einem rötlichen Hügel – besonders im Abendlicht reizvoll.
  • Koçgediği: Dorf mit Bezug zur Koçgiri-Region; starke Hochlandidentität.
  • Körabbas: Kleine Siedlung in abgeschiedener Lage.
  • Koruköy: Dorf mit Gärten und kleinen Baumgruppen.
  • Koyunkaya: „Schafsfels“ – Name passt zur starken Schafhaltung der Region.
  • Kuzköy: Ort in kühlerer Lage, oft mit frischer Brise.
  • Maden: Dorf, dessen Name auf frühere oder nahegelegene Erzvorkommen deutet.
  • Merkez (Dorfbereich): Ländliche Siedlung nahe dem Kernbereich des Landkreises.
  • Merkez Kılıçlar: Zusammengehöriger Dorfteil mit Streuhöfen und Feldern.
  • Ortakdaracık: Kleines Dorf mit wenigen Häusern und viel Landschaft drumherum.
  • Ortaköy: „Gemeinsames Dorf“ – oft Treffpunkt für umliegende Weiler.
  • Piredeede: Dorf mit starkem Gemeinschaftsgefühl und ländlicher Umgebung.
  • Refik: Kleine Siedlung mit ruhiger, zurückgezogener Atmosphäre.
  • Sandal: Dorf auf einer Höhe, wo Wind und Wetter deutlich spürbar sind.
  • Sinek: Winziges Dorf – Name wirkt humorvoll, Alltag ist sehr ruhig.
  • Söğütlü: Bachnahes Dorf mit Weidenbäumen und Wassergeräuschen.
  • Süvariler: Name erinnert an Reiter – heute vor allem landwirtschaftliche Prägung.
  • Taşdelen: Dorf bei felsigem Gelände, ideal für Aussichtspunkte.
  • Taşlıca: Siedlung mit steinigem Umfeld und typischer Hochlandvegetation.
  • Toklucak: Kleines Dorf, ruhig und abgeschieden – perfekt für kurze Stopps.
  • Topallar: Ländliches Dorf mit kleinem Kern und verstreuten Häusern.
  • Toptaş: Ort mit Feldern, Wiesen und wenigen Häusern – sehr still.
  • Türkkeşlik: Dorf in beeindruckender Landschaft, ideal für weite Blicke.
  • Türkyenice: Siedlung mit Namen, der auf „neues Türkendorf“ verweist.
  • Tuzözü: Dorf, dessen Name auf salzhaltige Böden oder Quellen hindeuten kann.
  • Uyanık: Kleines Dorf, in dem die Tage ruhig und klar strukturiert sind.
  • Uzuntemür: „Lange Eisen“-Name; Siedlung in langgezogenem Talabschnitt.
  • Yakayeri: Dorf in Hanglage, mit Blick auf Täler und Hügelketten.
  • Yapraklıpınar: Bachnahes Dorf mit Bäumen und grünerem Umfeld.
  • Yaylacık: Siedlung mit Anklang an Weidewirtschaft und Sommerweiden.
  • Yazıkavak: Dorf mit Bäumen und Feldern – besonders im Sommer lebendig.
  • Yazılı: Siedlung mit ruhigem Charakter und klassischem Dorfleben.
  • Yenikent: „Neue Stadt“ – ländliche Siedlung mit moderneren Häusern.
  • Yeniköy: „Neues Dorf“ – typisch anatolische Mischung aus alten und neuen Gebäuden.
  • Yoncabayırı: Dorf mit Wiesen, auf denen Klee und Futterpflanzen wachsen.
  • Yukarıboğaz: Oberes Tal-Dorf mit weiter Sicht und frischer Luft.
  • Yukarıçulha: Höher gelegener Schwesterdorf von Aşağıçulha, mit offenen Ausblicken.
  • Yünören: Siedlung, deren Name an Wolle erinnert – Schafhaltung ist naheliegend.

Kurzinfos zu İmranlı

  • Region: Zentralanatolien, Osten der Provinz Sivas
  • Höhe: ca. 1.650 m über dem Meeresspiegel
  • Fläche: rund 1.230–1.300 km² Landkreisfläche
  • Einwohner: ca. 9.000 im Landkreis, gut 3.000 im Zentrum
  • Besonderheit: Hochlandregion an der Quelle des Kızılırmak

Highlights auf einen Blick

  • İmranlı-Stausee mit weiten Blicken
  • Roadtrip-Stimmung zwischen Zara und Erzincan
  • Dörfer der Koçgiri-Region mit starker Dorfkultur
  • Kızılırmak-Quelle im Umfeld des Kızıldağ
  • Winterlandschaften mit tiefem Schnee und klarer Luft

Praktische Reisetipps

  • Immer genug Treibstoff, Wasser und Snacks einplanen.
  • Im Winter nur mit guter Bereifung und Schneeketten anreisen.
  • Offline-Karten nutzen – Mobilfunkempfang ist nicht überall stabil.
  • Ein paar Wörter Türkisch öffnen viele Türen und laden zu Tee ein.
  • Genug Zeit für spontane Stopps am Straßenrand einplanen.
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