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Korkuteli liegt im westlichen Hinterland von Antalya und wird auch das „Tor zu den Seen“ genannt. Zwischen grünen Wäldern, ruhigen Seen und uralten Geschichten entfaltet sich hier eine Welt voller Ruhe, Kultur und Natur.
Über Korkuteli
Korkuteli liegt etwa 90 km westlich von Antalya in etwa 1.000 m Höhe – ein echtes Hochlandparadies. Es besticht durch ein mildes Klima, weite Täler, duftende Nadelwälder und glasklare Seen. Traditionelle Dörfer, Thermalquellen und historische Spuren – etwa aus der Römerzeit – machen Korkuteli zu einem Schatz für Kulturfans und Naturentdecker gleichermaßen.
Sehenswürdigkeiten in Korkuteli
Beyören-See (Beyören Barajı): Ruhiger Stausee mit Spazierwegen und Picknickstellen.
Kemer Yaylası: Hochplateau mit alpiner Natur, Kuhherden im Sommer, Wanderwege.
Akça Pazarı: Traditioneller Wochenmarkt – Korkuteli zeigt sich hier von seiner lebendigsten Seite.
İnei Gölü: Kleiner Bergsee, ideal für stille Stunden in der Natur.
Korkuteli Türbesi: Heiliger Schrein eines lokalen Heiligen – Pilgerstätte verbunden mit Legenden.
Gündoğmuş Antik Yolu: Überreste einer alten Römischen Straße mit Panoramablicken.
Taşağıl Ruinen: Archäologische Ausgrabungen eines altertümlichen Siedlungsplatzes.
Versteckte Schönheiten
Pınarlı Vadi: Entlegener Talweg, Wasserfälle und Ruhe pur.
Gölcük Gölü: Nesthockender Bergsee, kaum touristisch, ideal für Fotografen.
Eski Köprü (Alte Brücke): Steinbogenbrücke über einen kleinen Bergfluss – sehr fotogen.
Yayla Evleri: Alte Almhäuser, teils noch bewohnt – Einblick in authentische Dorfarchitektur.
Legenden aus Korkuteli
Man sagt, der Beyören-See sei aus einer Träne der Erde entstanden, als ein Riese um seinen Freund weinte. Bis heute soll man die Tropfen noch hören – wenn man leise ist und die Berge sind still.
Sagen aus Korkuteli
Die alte römische Straße, so heißt es, sei einst von Karawanen genutzt worden, die versteckte Goldschätze im Tal verscharrten. Nur bei Vollmond entdeckt man laut Überlieferung den schimmernden Weg, der zu ihnen führt.